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Gewerbeflächen mit insgesamt 11,4 Hektar weist das WFM-Vermarktungsergebnis 2016 aus. Unter anderem kamen sieben Grundstücksgeschäfte  im südlich gelegenen Hansa-BusinessPark, drei im zentralen Gewerbepark Münster-Loddenheide und zwei im Industriegebiet Hessenweg im Norden der Stadt zustande. Auf sieben Dienstleistungsunternehmen entfielen 37 Prozent der Flächen, fünf Produktionsbetriebe kauften 39 Prozent der 11,4 Hektar, 23 Prozent gingen an den Handel.

86

Bestandsentwicklungen von in Münster ansässigen Unternehmen hat die WFM im Jahr 2016 begleitet. Das Spektrum reichte dabei von der Unterstützung im Genehmigungsmanagement und bei Grundstücks- sowie Immobilienfragen bis zu der umfassenden Betreuung und Abwicklung des Investitionsprojektes.

1.811

Arbeitsplätze wurden 2016 im Zuge des WFM-Immobiliengeschäfts und durch Projektbegleitungen von Unternehmen neu geschaffen (174) und gesichert (1.637). Das zweitbeste, jemals erzielte Ergebnis lag deutlich über dem Zehn-Jahres-Durchschnitt von 1.257 Stellen. Im Spitzenjahr 2014 stehen insgesamt 1.967 Arbeitsplätze unter dem Strich, von denen mit WFM-Beteiligung 179 neu geschaffen und 1.788 gesichert worden waren.

1.000

Teilnehmer sind 2016 zur Gründungswoche gekommen. Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH koordiniert die Vorbereitung und Durchführung des Events von Jahr zu Jahr als Mitglied vom Gründungsnetzwerk münster-gründet. Darüber hinaus spricht die WFM mit eigenen Veranstaltungsformaten sowohl Existenzgründer und junge Firmen als auch etablierte Unternehmen an.

7,7

Prozent plus bzw. ein Anstieg der Fallzahlen von 90 auf 97 bewilligte Anträge verzeichnete die WFM bei der Akquise von Fördermitteln, die Unternehmen bei der Beauftragung von Beratern finanziell unterstützen. Das Volumen der bewilligten Fördermittel kletterte auf 215.000 Euro. Bei der Beantragung von Geldern zur beruflichen Weiterbildung über die Programme Bildungsprämie sowie Bildungsscheck sanken die Fallzahlen hingegen um zirka ein Drittel auf 290 bewilligte Anträge. Unter anderem, weil Selbstständige 2016 den Bildungsscheck nicht mehr nutzen konnten. Oder weil weniger Bildungsanbieter den Prämiengutschein der Bildungsprämie akzeptierten. Dennoch: Der Geschäftsbereich Fördermittelinformation und –akquise war auch 2016 auf einem hohen Niveau aktiv.