WFM Newsletter 04/2004
Newsletter Nr. 04/04, April 2004
Monatlicher Informationsdienst der Wirtschaftsförderung Münster GmbH
In dieser Ausgabe:
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- Zielvorgabe der Wirtschaftsförderung: In fünf Jahren auf s Treppchen
- Erstes Münsteraner Forum der deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen
- "Full house" im Biotechnologiezentrum Münster
- NRW-Umwelttechnik und erneuerbare Energien in Frankreich und Großbritannien
- Arbeitskreis NRW-Breitband zu Gast bei der Wirtschaftsförderung Münster
- Diskussion um Münsteraner Einzelhandel
- Preis für Handelsarchitektur geht nach Münster
- Mittelstandsbeauftragte NRW jetzt auch im Internet
- Veranstaltungen
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Zielvorgabe der Wirtschaftsförderung: In fünf Jahren auf s Treppchen
Münster soll zu einem der drei TOP-Wirtschaftsstandorte in NRW ausgebaut werden. Das ist die Marschrichtung der Wirtschaftsförderung Münster GmbH. Strukturen verändern, Bestandspflege forcieren, gezielt akquirieren und Innovation fördern - auf diese Kurzformel bringt Geschäftsführer Dr. Thomas Robbers anlässlich seiner ersten Aufsichtsratssitzung sein Arbeitsprogramm. Definierte Zeitkorridore, eine detaillierte Erfolgskontrolle und eine streng am Kunden ausgerichtete Personalentwicklung sind die wichtigsten Management-Methoden, mit denen frischer Wind in Münsters Wirtschaftsförderung einziehen wird. Vorrangiges Ziel wird die professionelle Beratung der ansässigen Unternehmen sein. Zusätzlich wird jedoch gezielt eine intensive Unternehmensakquisition betrieben. Weitere Meilensteine sind die Weiterentwicklung der Technologieförderung und die Verbesserung der Gründungskultur. Messlatte aller Aktivitäten: Bestehende Arbeitsplätze erhalten und zukunftsträchtige neue schaffen. Bis zum Herbst des Jahres wird das Team in Richtung speziell qualifizierter Kundenberater neu strukturiert. Bis Ende 2004 sollen branchenbezogene Netzwerke aufgebaut werden, über die alle wichtige Leistungen offeriert werden. Neben der Kernkompetenz Flächenmanagement wird die Wirtschaftsförderung auf diese Weise den örtlichen Unternehmen auch Beratung, Finanzierung, Personal und Kooperationen anbieten. Zusätzlich sollen gezielt auswärtige, auch internationale Unternehmen angesprochen werden. Dazu werden innerhalb von drei Monaten unter Zuhilfenahme externer Expertise passende Wachstumsbranchen identifiziert und Unternehmen aus diesen Bereichen direkt angesprochen. Außerdem wird ein neuer Kundenberater speziell für die Unternehmensakquisition eingestellt. Struktureller und inhaltlicher Handlungsbedarf besteht nach Ansicht des Geschäftsführers auch im Bereich der Technologieförderung. Um Münsters wichtigstes Innovationspotenzial besser zu nutzen, soll aktiv an der Kooperationsverbesserung zwischen Hochschulen und Unternehmen gearbeitet werden. Auf
Weise soll die Auftragsforschung für heimische und auswärtige Unternehmen, Patentverwertung, die marktnahe Anwendung der Grundlagenforschung und vor allem die intensive Betreuung der Spin offs der Hochschulen optimiert werden. Bis Ende des Jahres werden diese neue Ansätze entwickelt. Im Bereich Existenzgründung soll die Quote der marktfähigen und zukunftsträchtigen Gründungen in Münster erhöht werden. Insgesamt soll die Beratungsqualität verbessert und die Infrastruktur überdacht werden, um die Effizienz der Beratungsgespräche zu steigern. Hierzu soll vor allem das Gespräch mit wichtigen Akteuren des Gründungsnetzwerkes gesucht werden.
Infos: Dr. Thomas Robbers, Tel. 0251 / 68642-10, mailto:robbers@wfm-muenster.de
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Erstes Münsteraner Forum der deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen
Die Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) veranstaltet gemeinsam mit der Stadt Münster im Rathaus der Stadt Münster am Dienstag, 11. Mai 2004, einen großen deutsch-russischen Tag. Die beiden Organisatoren haben unter dem Motto "1. Münsteraner Forum der deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen" ein Programm mit namhaften russischen und deutschen Repräsentanten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur zusammengestellt. Das 1. deutsch-russische Forum ist eines der Projekte, das im vergangenen Jahr im Rahmen der Präsentation des Landes NRW in Moskau zwischen Vertretern der AFO, der Universität Münster und russischen Kooperationspartnern konkret vor Ort verabredet wurde. Die Veranstaltung wird die Forschung russischer Gastwissenschaftler an der Westfälischen Wilhelms-Universität sichtbar machen, die bestehenden Russlandkontakte naturwissenschaftlicher Fachbereiche vorstellen und über deutsch-russische Wissenschaftsbeziehungen aus Sicht des Landes NRW, des Bundes und des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) informieren. Außerdem werden Vertreter der Industrie und der mittelständischen Wirtschaft zu Wort kommen. Alle Veranstaltungen sind offen und kostenlos für jeden Interessierten. Es wird um Anmeldung bei der Arbeitsstelle Forschungstransfer gebeten.
Faxformular und weitere Informationen unter http://www.uni-muenster.de/AFO oder telefonisch unter 0251 / 83-32138.
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"Full house" im Biotechnologiezentrum Münster
Entgegen dem Branchentrend ist die Münstersche Spezialeinrichtung für Firmen aus dem Biotechnologiebereich nun voll belegt. Mit der Implanta AG und der Dr. Wesseling Laboratorien GmbH haben sich zwei weitere Fachunternehmen mit Unterstützung des Technologieparks Münster angesiedelt und damit zur weitgehenden Auslastung des vor zwei Jahren errichteten Biotechnologiezentrums (BioZ) geführt. Während ähnliche Einrichtungen in Deutschland nach der Krise der new economy noch immer mit Leerständen und Fremdvermietungen kämpfen, erweist sich das BioZ in Münster als wahres Erfolgsmodell. Vermarktet wird das Zentrum von der Technologiepark Münster GmbH. Auf mehr als 2500 Quadratmetern bietet das eigens auf die Bedürfnisse von Biotechnologieunternehmen ausgerichtete Zentrum im Technologiepark Münster in erster Linie Speziallabore mit Reinräumen, Schleusenbereichen und Materialvorbereitung. Hinzu kommen Seminarräume und Büros, so dass die Fachfirmen maßgeschneiderte Infrastrukturen für die Entwicklung und Herstellungen biomedizinischer Produkte und Dienstleitungen vorfinden. Neben der Implanta AG, die medizinische Implantate bei Blutgefäßveränderungen entwickelt, und den auf pharmaanalytische Dienstleistungen spezialisierten Dr. Wesseling Laboratorien, arbeiten auch die Cilian AG, die SepaServe GmbH sowie die HistoServe GmbH im BioZ im Bereich der Biotechnologie und Biomedizin.
Weitere Infos bei Dr. Stephan Hüwel, Tel.: 0251 / 980-1108, mailto:huewel@technologiepark-muenster.de, http://www.technologiepark-muenster.de
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NRW-Umwelttechnik und erneuerbare Energien in Frankreich und Großbritannien
Das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes NRW engagiert sich seit 2002 aktiv für eine verstärkte Vernetzung der NRW-Wirtschaft mit Frankreich und Großbritannien. Auch in diesem Jahr bietet das Ministerium Unternehmen und anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen aus den Bereichen Umwelttechnik und erneuerbare Energien zwei Gelegenheiten zur Marktentwicklung in wichtigen europäischen Zielmärkten. Staatssekretär Jörg Bickenbach leitet am 30.11. und 01.12.2004 das NRW-Unternehmerforum zur POLLUTEC, der in diesem Jahr wichtigsten europäischen Umweltmesse. Zum Programm gehören gezielte Kontaktvermittlungen sowie eine Standortpräsentation und ein Landesempfang. Auf Initiative von Minister Harald Schartau und unter seiner Leitung findet in London vom 1. bis 3.12.2004 bereits das zweite NRW-Unternehmerforum statt. Zu den ausgewählten Themenfeldern gehören die Bereiche Abfallmanagement (kommunal & industriell), Bodensanierung, nachhaltige Wasserwirtschaft, erneuerbare Energien sowie produktionsintegrierter Umweltschutz. Neben dem Hauptveranstaltungstag mit Standortpräsentation, Kooperationsbörse und Landesempfang gehören Fachexkursionen in britische Partnerregionen und Sonderveranstaltungen zum Programm.
Weitere Informationen zu London unter http://www.nrw-unternehmerforum.de oder beim Organisator Peikert Consult unter Telefon 0251 / 4140-796, mailto:r.ixmann@peikert-consult.de. Infos zum Forum in Lyon bei der ZENIT GmbH, Sabrina Wodrich, Telefon 0208 / 3004-44, mailto:sw@zenit.de
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Diskussion um Münsteraner Einzelhandel
Das Profil des Münsteraner Einzelhandels war Thema eines Pressegespräches, zu dem die Wirtschaftsförderung Münster GmbH und der Einzelhandelsverband Münsterland kürzlich eingeladen hatte. Zusammen mit der IHK Nord Westfalen und drei erfolgreichen Münsteraner Unternehmern wurde mit den Vertretern der örtlichen Presse eine rege Diskussion über die Einzelhandelslandschaft Münsters geführt. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, machte deutlich, dass die Wirtschaftsförderung die Verantwortung für die Schaffung eines soliden Rahmens sehr erst nehme. Man betreibe im Sinne des Einzelhandelskonzeptes eine zielkonforme Ansiedlungspolitik, um die hohe Angebotsqualität, die den USP des Münsteraner Einzelhandels ausmache, auch zukünftig zu stärken. Karin Eksen, Geschäftsführerin des Einzelhandelsverbandes, unterstrich die Verantwortung aller Akteure bei der Profilbildung des Münsteraner Einzelhandels, also nicht nur der Händler und der Stadt, die die Rahmenbedingungen setzt, sondern auch der Kunden selbst, der Immobilieneigentümern sowie der Nachbarn. Michael Radau, Vorstandsvorsitzender der Super-Bio-Markt AG und Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes, führte an, dass der Münsteraner Einzelhandel ein starkes Qualitätsprofil habe und es daher auch zukünftig bei der Ausweitung zusätzlicher Einzelhandelsstandorte primär um Qualität und nicht um Quantität gehen dürfe.
Weitere Infos: Birgit Neyer, Tel. 0251 / 68642-45, mailto:neyer@wfm-muenster.de, Dr. Christina Willerding, Tel. 0251 / 68642-40, mailto:willerding@wfm-muenster.de.
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Preise für Handelsarchitektur gehen nach Münster
Warenhäuser, Geschäfte und Einkaufszentren prägen maßgeblich das Gesicht der Städte. Um für eine eigenständige Architektur zu werben, die nicht nur unscheinbarer Rahmen für Werbung ist, hat die Initiative StadtBauKultur NRW einen Preis für vorbildliche Handelsarchitektur initiiert. Gleich zwei Münsteraner Arbeiten wurden bei dem erstmals ausgelobten Wettbewerb prämiert: In der Kategorie "Läden in der Innenstadt mit einer Verkaufsfläche bis 3.000 qm" ging der Preis an den Juwelier Nonhoff. Für den aufwendigen Umbau des Münsteraner Traditionsgeschäftes an der Rothenburg zeichnet das Büro Igel Architekten (ebenfalls Münster) verantwortlich. Für ein besonders gelungenes Handelslokal am Stadtrand wurde die Firma RS+Yellow Möbel in Münster ausgezeichnet. Kreativen Input gaben hier Bolles & Wilson (ebenfalls Münster). Die Wirtschaftsförderung Münster gratuliert allen Beteiligten zu diesem Erfolg, der zur kontinuierlichen Aufwertung des Einzelhandelsstandortes Münster beiträgt.
Informationen bei Birgit Neyer, Tel. 0251 / 68642-45, mailto:neyer@wfm-muenster.de
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Arbeitskreis NRW-Breitband zu Gast bei der Wirtschaftsförderung Münster
Was haben die Gesundheitskarte, die Fußball-WM und der Internet-Knotenpunkt NDIX gemeinsam? Eine Menge, denn ihr Herzstück ist eine exzellente Datenübertragung. Mit diesen und anderen Projekten befasste sich kürzlich eine Tagung des Arbeitskreises Breitband NRW bei der Wirtschaftsförderung Münster. Mitglieder des im letzten Jahr von der NRW-Landesregierung initiierten Arbeitskreises sind verschiedene Firmen und Institutionen, die sich um die Bereitstellung der Infrastruktur für umfangreiche Datenübertragung kümmern. Auf der Tagesordnung standen verschiedene Breitband-Projekte in NRW, beispielsweise die Telematik-Initiative 2006 sowie Telekommunikationsfragen für die Fußball-WM 2006. Weiterhin informierten sich die Teilnehmer über die Ergebnisse einer ähnlichen Konferenz des Bundeswirtschaftsministeriums. Anschließend wurde mit NDIX, dem weltweit ersten grenzüberschreitenden Internet-Exchange, Münsters Vorzeigeprojekt im Bereich der Datenübertragung vorgestellt.
Informationen bei Günter Klemm, Tel. 0251 / 68642-90, mailto:klemm@wfm-muenster.de
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Mittelstandsbeauftragte NRW jetzt auch im Internet
Seit kurzem ist die Mittelstandsbeauftragte des Landes NRW auch im Internet unter http://www.mittelstandsbeauftragte.nrw.de vertreten. Neben Informationen zum Mittelstandsgesetz und den Aufgaben des Mittelstandsbeirates NRW finden interessierte Unternehmen hier vor allem Aussagen zu Zielen und Aufgaben der Mittelstandsbeauftragten, Frau Doris König. Die ehemalige Geschäftsführerin der Duisburger König-Brauerei ist hauptberuflich in gleicher Funktion bei der InterRex GmbH tätig und kennt daher das unternehmerische Tagesgeschäft aus eigener Anschauung. Sie versteht sich als unabhängige Ansprechpartnerin und Ombudsfrau für kleine und mittlere Unternehmen; weiterhin berät sie die Landesregierung in allen mittelstandsrelevanten Fragen.
Die Geschäftsstelle der Mittelstandsbeauftragten erreicht man unter 0211 / 8168-3311 oder mailto:mittelstandsbeauftragte@mwa.nrw.de
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Veranstaltungen
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11.05.2004
Erstes Münsteraner Forum der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen
Gemeinsame kostenlose Veranstaltung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Stadt Münster mit namhaften Repräsentanten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Detailliertes Programm und Anmeldeunterlagen über die Arbeitsstelle Forschungstransfer der WWU (AFO), Tel. 0251 / 83-32138 oder über http://www.uni-muenster.de/AFO
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30.01.2004 bis 01.12.2004
Unternehmerreise zu Umwelttechnik und erneuerbaren Energien nach Lyon
NRW-Unternehmerforum im Rahmen der POLLUTEC unter Leitung von Jörg Bickenbach, Staatssekretär im NRW Wirtschaftsministerium. Nähere Infos bei der ZENIT GmbH, Frau Sabine Wodrich, Tel. 0208 / 3004-44 oder mailto:sw@zenit.de.
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01.12.2004 bis 03.12.2004
Unternehmerreise zu Abfall-, Umwelt-, Energie- und Wasserwirtschaft nach London
NRW-Unternehmerforum unter Leitung von Harald Schartau, Wirtschaftsminister des Landes NRW. Nähere Infos bei Peikert Consult, Frau Rita Ixmann, Tel. 0251 / 4140-796 oder mailto:r.ixmann@peikert-consult.de
