WFM Newsletter 12/2003
In dieser Ausgabe:
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- Wirtschaftsförderung: Vom Amt zur GmbH
- Lebensmittelrecht: MLK bietet Networking und Fortbildung
- Potenzialberatung wird auch im Jahr 2004 gefördert
- AHK China bietet Geschäftsanbahnung per Internet
- KfW-Programm "Kapital für Arbeit" fördert Ausbildungsplätze
- Öffentliche Ausschreibungen des Landes auf einen Blick
- Science4Life-Wettbewerb 2004
- BMBF-Wettbewerb BioChancePLUS
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Wirtschaftsförderung: Vom Amt zur GmbH
Am 01.01.2004 ist es soweit: die WFM Wirtschaftsförderung Münster GmbH nimmt ihre Arbeit auf. Die neue Rechtsform ermöglicht, flexibler und schneller auf die Bedürfnisse der Unternehmen reagieren zu können. Eine ausgeprägte Kundenorientierung wird das Profil der neuen GmbH bestimmen, die das alte Amt für Wirtschaftsförderung ablöst. Zunächst zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen in der Wirtschaftsförderung Münster GmbH als Ansprechpartner und Betreuer für alle Unternehmensbelange zur Verfügung. Die Kundenbetreuer kümmern sich u.a. um die Rückkoppelung zu den Fachämtern der Verwaltung. In der GmbH werden sämtliche Dienstleistungen für die Wirtschaft angeboten und im Rahmen des Kundenbeziehungs-Managements geleistet. Der neue Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH, Dr. Thomas Robbers, wird seine Tätigkeit ab dem 01.03.2003 aufnehmen. Wir weisen schon jetzt darauf hin, dass sich die Telefonnummern und Mailadressen in den nächsten Wochen ändern werden, wir !
informieren Sie dann umgehend. Unsere zentralen Kontaktwege bleibt jedoch bestehen: 0251/ 492 28 00, wifoe@stadt-muenster.de.
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Lebensmittelrecht: MLK bietet Networking und Fortbildung
Die neue Reihe "MLK Münster'sches Lebensmittelrechts-Kolloquium" entwickelt sich positiv. Bei der zweiten Veranstaltung am 17.11.2003 diskutierten über 100 Teilnehmer im Handwerkskammer Bildungszentrum HBZ über "Eigenkontrolle im Betrieb". Über ihre Erfahrungen berichteten der Lüdinghausener Konditor Jörg Terjung und der Leiter des Qualitätsmanagements von Coppenrath & Wiese, Jürgen Ahlers. Die Anknüpfungspunkte zu zivilrechtlicher, ordnungsrechtlicher und strafrechtlicher Haftung wurden in einer anschließenden Podiumsdiskussion ausgiebig erörtert. Hauptinitiatoren des MLK sind der Münsteraner Anwalt Dr. Philipp Gregor und der Leiter des Amtes für Lebensmittelüberwachung, Dr. Roland Otto. Weitere Partner: Wirtschaftsförderung Münster, IHK Nord Westfalen, HWK Münster, Fachhochschule Münster ZOek, Tierärztekammer Westfalen-Lippe, DeHoGa Westfalen, LWK Westfalen-Lippe und Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband e.V. Alle relevanten Unternehmen von der Lebensmittelindustri!
e bis zum Einzelhandel, vom Landwirt bis zum Gastronom werden mit dem MLK angesprochen, wobei die Bildung von Netzwerken ausdrücklich erwünscht ist. Unter dem Leitthema "From Farm to Fork" (EU-Recht auch in Deutschland?) findet das 3. MLK am Samstag, 15. Mai 2004, 17.00 bis 20.00 Uhr im Rahmen des Nordrhein-Westfälischen Tierärztetages in der Halle Münsterland, Münster, statt.
Konkrete Informationen sind ab dem 1.2.2004 in "News" unter http://www.dr-gregor.de und im Deutschen Tierärzteblatt erhältlich.
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Potenzialberatung wird auch im Jahr 2004 gefördert
Nach Aussage des Ministerium für Wirtschaft und Arbeit wird auch im Jahr 2004 die Potenzialberatung weiterhin als Förderinstrument beibehalten werden. Die Potenzialberatung soll kleine und mittelständische Unternehmen (gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen) befähigen, im Rahmen einer Selbstanalyse ihrer Stärken und Schwächen einen verbindlichen Handlungsplan zur Optimierung betrieblicher Abläufe zu entwickeln. Hierdurch sollen ein entsprechender Veränderungsimpuls im Unternehmen ausgelöst und erste Umsetzungsschritte eingeleitet werden. Eine Selbstüberprüfung ein halbes Jahr nach Abschluss der Potenzialberatung gibt Auskunft über den erreichten Umsetzungsstand. Ziel ist es, z.B. die Beschäftigungsfähigkeit der Betriebe beizubehalten bzw. zu erhöhen. Zur Erreichung dieser Ziele können die Unternehmen externe Berater/innen verpflichten. Die Kosten für eben diese Berater werden mit maximal 500 Euro pro Tagesberatung aus EU-Mitteln bezuschusst. Eine Neuerung im Zuge der Neuordnung!
der dezentralen Strukturen der Arbeits- und Wirtschaftspolitik wird sein, dass die Betriebe erstmals eine 50 prozentige Anteilsfinanzierung der Beratung übernehmen sollen.
Für weitere Auskünfte steht das Regionalsekretariat, Frau Dörte Hillebrand, Tel.: 0251 / 492 28 85 gerne zur Verfügung.
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AHK China bietet Geschäftsanbahnung per Internet
Interessierte deutsche Unternehmen können sich mit einem Firmenprofil in die Datenbank der Auslandshandelskammer (AHK) aufnehmen lassen und werden auf diese Weise kooperationswilligen chinesischen Unternehmen präsentiert. Angesichts der enorm hohen monatlichen Zugriffszahlen der Website von rund 1,7 Mio., von denen knapp die Hälfe durch chinesische Geschäftsleute erfolgt, ergibt sich hier für alle deutschen Unternehmen eine sehr gute Chance auf erfolgreiche Vermittlung.
Alle weiteren Infos sind unter http://www.ahk-china.org zu finden.
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KfW-Programm "Kapital für Arbeit" fördert Ausbildungsplätze
Im Rahmen des KfW-Programms "Kapital für Arbeit" kann auch die Einstellung oder Übernahme von Auszubildenden gefördert werden. Stellt ein Betrieb neue Auszubildende ein und führt gleichzeitig Investitionen durch oder benötigt eine Betriebsmittelfinanzierung, so kann er diese Kosten über das Programm finanzieren. Maximal gibt es 100.000 Euro pro eingestellten Auszubildenden. Gleiches gilt für die Übernahme ehemaliger Auszubildender im eigenen Betrieb. Voraussetzung ist aber, dass nicht bereits für die Einstellung Mittel aus dem Programm in Anspruch genommen wurden. Das Darlehen besteht jeweils zur Hälfte aus einer Fremdkapitaltranche und einer Nachrangtranche. Beide Darlehensteile haben eine Laufzeit von 10 Jahren, die Nachrangtranche wird unbesichert mit 8 Freijahren ausgereicht. Hierfür übernimmt die KfW gegenüber der Hausbank das volle Risiko.
Nähere Informationen zum Programm erteilt die Infoline der KfW-Mittelstandsbank bundesweit zum Ortstarif unter 01801/241124. Informationen gibt es auch im Internet unter http://www.kfw-mittelstandsbank.de
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Öffentliche Ausschreibungen des Landes auf einen Blick
Unter http://www.vergabe.nrw.de können sich interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer einen schnellen Überblick zu allen öffentlichen Ausschreibungen der Landesverwaltung NRW verschaffen. Das Vergabeportal hält für Bewerber neben den Ausschreibungen für Bauleistungen, Lieferungen und Dienstleistungen Informationen zu Vergabevorschriften und -verfahren, zum Aufbau der Landesverwaltung, der Organisation der Beschaffung, der Vergabe und Preisvorschriften vor. Seit dem 01. Juli 2003 sind sämtliche Landesdienststellen, -betriebe, -einrichtungen und -sondervermögen verpflichtet, ihre Ausschreibungen über das Vergabeportal zu veröffentlichen. Finanzminister Jochen Dieckmann sieht das Portal als ersten Schritt, den Einkauf in der gesamten Landesverwaltung in Zukunft vollständig elektronisch abzuwickeln.
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Science4Life-Wettbewerb 2004
Ende Oktober wurde zum 6. Mal der bundesweite Gründungswettbewerb Science4Life für Life Sciences und Chemie eröffnet. Potenzielle Unternehmensgründer dieser beiden Branchen werden durch ein Expertennetzwerk von über 100 Unternehmen und Institutionen bei der Erarbeitung ihres Geschäftskonzeptes unterstützt. Der Wettbewerb wird vom gleichnamigen Verein getragen und ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 72.500 Euro dotiert. Gefördert wird die Gründerinitiative vom Land Hessen und vom Pharmakonzern Aventis. Mit dem Biochip-Hersteller Ogham wurde bereits im Jahr 2000 ein erfolgreiches Münsteraner Gründungsunternehmen bei Science4 Life ausgezeichnet - ein Grund mehr, sich dem Wettbewerb zu stellen. Der Wettbewerb ist wieder in die Phasen Konzept, Businessplan und Gründerworkshop aufgeteilt, wobei die erste Phase am 6.2.2004 endet. Die besten fünf Unternehmen aus der Phase Businessplan, die Ende Juni 2004 endet, nehmen am Gründungsworkshop teil. Die Abschlussprämierung ist für!
Anfang Juli vorgesehen.
Weiter Infos und Teilnahmeunterlagen unter http://www.Science4Life.de.
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BMBF-Wettbewerb BioChancePLUS
Und noch ein Wettbewerb für die Biotech-Branche: Das BMBF ruft diesen Wettbewerb aus, um den Prozess der Neugründungen im Bereich Biotechnologie zu unterstützen, um das Wachstum junger Biotech-Unternehmen zu flankieren und um gleichzeitig neue Entwicklungen, Vernetzungen und Verwertungen anzustoßen. Gefördert werden anwendungsorientierte, risikoreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der Biotechnologie, die eine entscheidende Rolle für die antragstellenden Firmen bei der Positionierung am Markt spielen. Vorrangig KMU sollen von BioChancePLUS profitieren, wobei Forschungsprojekte, die die Technologiebasis des Unternehmens verbreitern, Vorrang haben. Es können Einzelvorhaben und Verbundforschung gefördert werden, wobei auch Forschungseinrichtungen beteiligt sein können. Auch Verbünde in Allianz mit einem Großunternehmen kommen in die Auswahl. Das BMBF stellt Projektmittel in Höhe von 100 MIO Euro zur Verfügung, die Förderquote des zweistufigen Verfahrens beträgt bis zu 50 !
%.
Nähere Infos unter http://www.bmbf.de/677_6808.html. Die Projektskizze für die erste Auswahlrunde ist bis zum 15.1.2004 bei der Life Science Agency des Landes NRW einzureichen. Kontakt für die Region Münsterland: Dr. Ursula Windmüller, Tel. 0251/ 598 3 11 60.
