WFM Newsletter 06/2003
In dieser Ausgabe:
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- Büromarkt Münster zeigt sich robust
- Business Breakfast wird evaluiert
- Neue Initiative im Lebensmittelrecht
- Beratungsprogramm Wirtschaft - vorläufige Haushaltssperre
- EU-Fördergelder für Dienstleistungen aus dem Telekommunikationsbereich
- Workshops zur Innovationsstrategie "HEUREKA"
- Neue Anlaufstelle für NRW-Unternehmen in Moskau
- Veranstaltungen
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Büromarkt Münster zeigt sich robust
Mit leicht geändertem Layout und zusätzlichen Inhalten hat die Wirtschaftsförderung Münster die Lesefreundlichkeit und die Transparenz über den Bürostandort Münster weiter erhöht. Neu und direkt auf der ersten Seite der aktuellen Büromarktstudie 2003 befindet sich eine Kurzübersicht über den Büromarkt Münster. Ebenfalls neu sind die Büromarkt-Story, die Streiflichter des Büromarktes Münsters 2002 und die Übersichtskarte der Stadt Münster mit beispielhaften Projekten und Projektentwicklungen. Die Ergebnisse der Studie in Kürze:
Marktanalyse 2002
- Büroflächenbestand 1,9 Mio. qm
- Vermietungsergebnis 25.000 qm
- Leerstand 51.000 qm
- Leerstandsquote 2,7 %
- Fertigstellung neuer Büroflächen 20.000 qm
Mietpreisniveau:
Neubauflächen nach Lage 8.50 - 11.00 EURO/qm
Repräsentative City-Objekte bis 10.50 EURO/qm
Nebenlagen / Peripherie 5.50 - 7.50 EURO/qm
Die vollständige Studie kann über die Wirtschaftsförderung angefordert werden, steht unter http://www.stadt-muenster.de/wifoe bei den Publikationen aber auch zum download bereit.
Kontakt: Thomas Klein, Tel. 0251/ 492 28 50, kleinTh@stadt-muenster.de
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Business Breakfast wird evaluiert
Seit September letzten Jahres gibt es in Münster das Business Breakfast. Initiator dieses erfolgreichen Frühstücks-Branchentreffs für mittelständische Unternehmer und Unternehmerinnen ist die Wirtschaftsförderung Münster. Die Reihe erfreut sich wachsender Beliebtheit: Rund 70 Entscheider aus der örtlichen Wirtschaft treffen sich monatlich bei wechselnden Gastgebern, um in kompakter Form von den Innovationen anderer zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Nach zehn Frühstücken ist es nun an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Derzeit läuft deshalb unter über 400 Unternehmen eine schriftliche Umfrage. Mit dieser Aktion möchte die Wirtschaftsförderung vor allem Hinweise dazu erhalten, wie wir dieses Angebotes noch weiter optimieren können.
Das nächste Business Breakfast findet am 24. Juli bei der Westfalen AG statt, das Thema ist "Innovativ Bleiben".
Kontakt: Babette Lichtenstein, Tel. 0251/ 492 28 35 bzw. 492 28 02, LichtenB@stadt-muenster.de
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Neue Initiative im Lebensmittelrecht
Auf erfreulich hohe Resonanz stieß das 1. Münster'scher Lebensmittelrechts-Kolloquium (MLK) das am 23. Juni in den Räumen der IHK stattfand. Die neue Initiative richtet sich an alle Unternehmen und Institutionen, die sich mit dem Thema Lebensmittelrecht befassen. Die Bedeutung ist enorm: Alleine im Münsterland sind ca. 12.000 Betriebe - vom Luxushotel bis zur Imbissbude, von der Fleischfabrik bis zur kleinen Molkerei oder vom Supermarkt bis zum Fischhändler betroffen. Den Initiatoren geht es darum, neue Erkenntnisse und Verordnungen schnell transparent zu machen und durch direkte Kommunikation bürokratische Barrieren abzubauen. Im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung stand eine Diskussion über Acrylamid und über die Möglichkeiten, die Zuständigkeit und Verantwortung für die Einhaltung der Vorschriften innerhalb der Betriebe zu delegieren. Über 80 Teilnehmer hörten den Fachvortrag zum Thema "Rückrufaktion und Krisenmanagement" von Klaus Mitteldorf vom Institut Fresenius. Das !
Münster'sche Lebensmittelrechts-Kolloquium ist eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftsförderung und der Lebensmittelüberwachung der Stadt Münster, der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, der Fachhochschule Münster, der Tierärztekammer Westfalen-Lippe, des DEHOGA Westfalen, der Handwerkskammer Münster, der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe und der Kanzlei Dr. Gregor, Wallmeier, Gerke & Waschik, Münster. Die nächste Veranstaltung ist für November geplant.
Informationen und Anmeldung bei der IHK Nord Westfalen, Gabriele Egler, Tel.: 0251/ 707-110 oder infocenter@ihk-nordwestfalen.de bzw. http://www.ihk-nordwestfalen.de
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Beratungsprogramm Wirtschaft - vorläufige Haushaltssperre
Seit Anfang Juni können bis auf weiteres im Beratungsprogramm Wirtschaft keine Förderanträge mehr bewilligt werden. Die Landesregierung NRW hat durch Kabinettbeschluß eine sofortige Haushaltssperre verfügt, durch die verschiedene Förderprogramme betroffen sind. Die Wirtschaftsförderung Münster nimmt auch weiterhin Anfragen interessierter Unternehmen entgegen; sobald die Fördermittel wieder zur Verfügung stehen, können auch neue Antragstellungen erfolgen.
Kontakt: Günter Klemm, Tel. 0251/ 492 28 90, klemmG@stadt-muenster.de
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EU-Fördergelder für Dienstleistungen aus dem Telekommunikationsbereich
Noch viel zu selten nutzen gerade kleine und mittlere Unternehmen die vielfältigen Förderprogramme des Bundes und der Europäischen Union. Ein interessanter Hinweis zu einer Ausschreibung kommt jetzt vom Zentrum für Innovation und Technik in NRW, ZENIT: Die Europäische Kommission hat im Bereich des Programms eTEN (früher TEN-TELECOM) eine Ausschreibung mit Einreichungsfrist 10. September 2003 veröffentlicht. Ziel ist die Förderung der internationalen Verbreitung von Dienstleistungen im Telekommunikationsbereich. Dabei sind folgende thematische Schwerpunkte gesetzt: Dienste öffentlicher Behörden (eGovernment), Gesundheit (eHealth), Behinderte und Ältere (eInclusion), Lernen und Kultur (eLearning), Fortschrittliche mobile Dienste, Maßnahmen zu Vertrauen und Sicherheit. Dabei geht es nicht um F&E-Projekte, sondern um Projekte der Marktvalidierung (50 % Förderquote) und der Markteinführung (10% Förderquote). Förderfähig sind Verbundvorhaben mit mindestens 2 Partnern aus 2 Ländern!
der Mitgliedstaaten. Im Auftrag des NRW-Wirtschafts- und Arbeitsministeriums unterstützt ZENIT (http://www.zenit.de) in NRW ansässige Unternehmen kostenlos bei der Antragstellung. Darin enthalten sind eine erste Einschätzung der Förderfähigkeit Ihrer Projektidee, die Erstellung eines Fahrplans von der ersten Idee bis zur Antragsabgabe, die Kontaktaufnahme zum zuständigen Projektträger sowie Tipps zur Ausgestaltung des Antrages.
Kontakt: ZENIT GmbH, Zentrum für Innovation und Technik in NRW, Achim Conrads, Tel.: 0208-30004-58, co@zenit.de oder Wolfgang Michels, Tel.: 0208-30004-41, mi@zenit.de
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Workshops zur Innovationsstrategie "HEUREKA"
Mit einer interessanten Methode zur Entwicklung von Innovationen beschäftigen sich zwei Workshops für Unternehmen auf Initiative der Arbeitsstelle Forschungstransfer der WWU. Ansatzpunkt ist die Tatsache, dass wachsende Problemkomplexität und immer kürzer werdende Entwicklungszeiten in den meisten Unternehmen zur Zunahme von Zielkonflikten führt. Um diese zu vermeiden, bedarf es schon in der frühen Phase einer Innovation der richtigen Orientierung. Im Prinzip geht es eher darum, die richtigen Aufgaben zu finden als deren Lösung. Hier setzt HEUREKA als offensive Innovationsstrategie an. Bei dieser Methode werden versteckte Muster, die aus der Co-Evolution der Gesellschaft, der Natur, der Technik und des Denkens bekannt sind, genutzt. Es werden gezielt Widersprüche provoziert, um Lösungen zu entwickeln. Mit diesem Führungswissen soll die Verschiebung der Leistungsgrenzen von Produkten, Prozessen, Menschen und Organisationen realisiert werden. Die HEUREKA-Methode ist in drei Be!
reiche unterteilt:
- Im Orientierungsbereich geht es um Entwicklungstrends, um gezielte Systemanalyse, um die Wiederauffindung historischer und biologischer Lösungsprinzipien und um eine Erhöhung der Prognosesicherheit.
- Im Widerspruchsbereich werden Problemfelder und Entwicklungsbarrieren erkennbar gemacht, die stärksten Entwicklungspotentiale analysiert und anspruchsvolle Entwicklungsaufgaben vorausschauend definiert.
- Im Lösungsbereich werden innovative Lösungsansätze durch Anwendung weniger genereller technischer Prinzipien und Strategien unter Einbeziehung naturgesetzlicher Effekte erzielt, die durch Variation und Kombination individuelle Regeln und Ausgestaltungen ermöglichen.
Die kostenlosen Workshops finden statt am 29. und 30.10. bzw. am 3. und 4.12., jeweils in Unternehmen in der Region. Information und Kontakt: Arbeitsstelle Forschungstransfer der WWU(AFO), Dorothea Linnenbrink, Tel. 0251/ 83 32 135, linnenbrink@uni-muenster.de
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Neue Anlaufstelle für NRW-Unternehmen in Moskau
Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Nordrhein-Westfalen mbH (GfW) wird ab dem 1. Juli 2003 mit einer Repräsentanz in der Russischen Föderation vertreten sein. Ziel ist es, die Kontakte zwischen der russischen und nordrhein-westfälischen Wirtschaft dauerhaft zu intensivieren. Der Jurist und Russland-Experte Dr. Christian Becker übernimmt am 1. Juli 2003 die Leitung der neuen Repräsentanz in Moskau.
Die Repräsentanz hat vier Aufgaben:
1. Ansprechpartner für Unternehmen aus NRW. Die Repräsentanz begleitet Unternehmen aus NRW, die in der Russischen Förderation einen Partner oder Standort suchen, informiert sie über Rahmenbedingungen in der Russischen Föderation, hilft bei der Standortrecherche und wird unter anderem Roundtables mit Unternehmen beider Länder veranstalten.
2. Ansprechpartner für Investoren aus der Russischen Föderation. Die GfW-Niederlassung informiert in der Russischen Föderation umfassend und aktuell über den Wirtschaftsstandort NRW. Sie berät potenzielle Investoren zum Standort NRW und wird eine Kontaktbörse für Unternehmen aus der Russischen Föderation und NRW einrichten.
3. Kontaktstelle zu Administrationen und Unternehmen in der Russischen Föderation. Die Repräsentanz pflegt Arbeitskontakte und repräsentiert das Land NRW und seine Wirtschaft gegenüber Regierungsstellen, Behörden, Verbänden und Unternehmen in der Russischen Föderation.
4. Informationsbroker zu rechtlichen, politischen und ökonomischen Entwicklungen in der Russischen Föderation. Die Repräsentanz beobachtet ständig aktuelle Gesetzesvorhaben, Investitionsbedingungen und volkswirtschaftliche Kennzahlen der Russischen Föderation, wertet diese Informationen aus und bereitet sie so auf, dass Unternehmen aus NRW sich kontinuierlich informieren können.
Die Niederlassung wird ihre Tätigkeit zum 1. Juli 2003 in angemieteten Räumen im Deutschen Haus in Moskau aufnehmen. Die GfW geht davon aus, dass die Repräsentanz in Moskau nach Abschluss des technischen Aufbaus ab Herbst 2003 in vollem Umfang arbeitsfähig sein wird.
Kontakt: Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Nordrhein-Westfalen mbH (GfW), Economic Development Corporation, Kavalleriestraße 8-10, D-40213 Düsseldorf, Tel.: 0211/ 130 00 0, Fax 0211/ 130 00 154, gfw@gfw-nrw.de, http://www.gfw-nrw.de
Veranstaltungen
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03. und 04.7.03
Kreative Milieus. Tagung über Neue Instrumente zur Förderung von Unternehmer- und Erfindertum im Rahmen der Reihe "Ideen-Mining". Veranstalter: Arbeitstelle Forschungstransfer der WWU und Universiteit Twente. Jeweils 11 bis 17 Uhr in der WWU, Schlossplatz 2, 48149 Münster.
Kontakt: Tel. 0251/ 83 32 135, linnenbrink@uni-muenster.de
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24.7.03
Business Breakfast bei der Westfalen AG zum Thema "Innovativ Bleiben". Zum Frühstücks-Branchentreff der Wirtschaftsförderung in Kooperation mit IHK und HWK ist eine persönliche Einladung erforderlich.
Kontakt: Babette Lichtenstein, Tel. 0251/ 492 28 35 lichtenB@stadt-muenster.de
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29. und 30.10.03
HEUREKA. Workshop zur Innovationsstrategie HEUREKA im Rahmen der Reihe "Ideen-Mining". Veranstalter: Arbeitstelle Forschungstransfer der WWU und Universiteit Twente. Jeweils 9 bis 17 Uhr in Unternehmen der Region.
Kontakt: Tel. 0251/ 83 32 135, linnenbrink@uni-muenster.de
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03. und 04.12.03
HEUREKA. Workshop zur Innovationsstrategie HEUREKA im Rahmen der Reihe "Ideen-Mining". Veranstalter: Arbeitstelle Forschungstransfer der WWU und Universiteit Twente. Jeweils 9 bis 17 Uhr in Unternehmen der Region.
Kontakt: Tel. 0251/ 83 32 135, linnenbrink@uni-muenster.de
