Bagger tragen zurzeit den Oberboden des Ackerlandes ab, auf dem es in Zukunft „rund“ gehen soll. Die Konturen des künftigen Verkehrsknotens sind bereits erkennbar. In einer nächsten Phase werden Schotter- und Asphaltschichten aufgetragen. Bis spätestens Ende März wird eine provisorische Erschließungsstraße eingerichtet, um den Zugang zur Baustelle zu ermöglichen.
Der Kreisel wird neben der bestehenden Fahrbahn gebaut, so dass Verkehrsbehinderungen weitestgehend ausgeschlossen sind. Lediglich wenn planungsgemäß Mitte Mai die Übergänge zur Wiedaustraße hergestellt werden, kann es zu Wartezeiten kommen. Eine Baustellenampel regelt dann den Verkehr. Diese Phase wird zirka vier Wochen andauern.
„Das Projekt ist ein wichtiger Schritt, um die sogenannte Querspange in dem Gebiet zu realisieren“, erklärt Dieter Schewetzky von der WFM. „Der Kreisverkehr an der Wiedaustraße bildet den nördlichen Teil dieses Verkehrskonzeptes.“
Das andere Ende der Spange befindet sich im Süd-Westen am Kappenberger Damm. Hier soll ein größerer Kreisverkehr entstehen, nachdem der geplante Anschluss an die A1 für Amelsbüren fertig gestellt ist. Der Knoten an der Wiedaustraße wickelt dann den Verkehr aus Hiltrup ab, während der Kreisverkehr am Kappenberger Damm das Aufkommen durch den Autobahnanschluss regelt. In der Mitte der „Querspange“ wird ein weiterer Kreisel den Verkehr innerhalb des Gewerbegebietes ordnen.
„Das Konzept ist langfristig angelegt. So erwarten wir auch bei voller Vermarktung des Hansa-BusinessParks im Jahr 2020 eine gute Verkehrsqualität mit geringen Wartezeiten“, so Schewetzky.
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