WFM Münster

Standort Münster - Profil der Stadt


8 Millionen Besucher jährlich können nicht irren


Münster hat alle Vorteile einer Großstadt ohne deren Nachteile!

Der Missionar Liudger war einer der ersten „Stadtplaner“, der sich um Münster verdient gemacht hat. Nach ihm haben viele honorige Bürger und Bürgerinnen dem Ort ihren Stempel aufgedrückt. Der Stadtraum hat sich dadurch stetig verändert. Mittlerweile angekommen im 21. Jahrhundert, gibt es nach wie vor eine engagierte Bürgerschaft, die sich für ihren Lebensort einsetzt. Es sind Unternehmer und Wissenschaftler, die in ihr Business, und damit auch in ihre Stadt investieren; Arbeiter und Angestellte, die mit Begeisterung am öffentlichen Leben teilnehmen; exzellent ausgebildete Zukunftskräfte, die später einmal zu Botschaftern werden und Traditionsfamilien, die ihre historischen Wurzeln pflegen. Sie alle machen Münster lebenswert und unverwechselbar. Sie sind der wichtigste Grund dafür, dass sich in Münster Leben und Arbeiten, Familie und Beruf wunderbar vereinen lassen.

Mediterranes Flair in Westfalen

Die Stadt Münster wirbt für sich mit dem Slogan: „Die Schöne unter den Klugen.“ Und tatsächlich bietet die Universitätsstadt neben ihren geschichtsträchtigen Gebäudeensembles am Prinzipalmarkt dank vieler Neubauten ein ansprechendes, neues Gesicht. Straßencafés, weite Plätze, schmale Gassen und ein einmaliges Einzelhandelsangebot bieten Besuchern der Westfalenstadt den Eindruck einer modernen Metropole mit südländischem Flair.

Gerade die Außengastronomie entlang der Einkaufsstraßen und an größeren Freiflächen wie dem Domplatz, dem Prinzipalmarkt und der Stubengasse prägen das Stadtbild. Auf einer Fläche von mehr als 7.000 m² laden alleine in der Altstadt weit mehr als einhundert Betriebe zum Verweilen ein. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Münster sich den Spitznamen „Westfälisches Mailand“ erwirbt. Und dank der neuen Rundläufe flanieren die Passanten nun auch zwischen den Querverbindungen der 1a-Lagen Ludgeristraße, Prinzipalmarkt und Salzstraße.

Auch das innerstädtische Naherholungsgebiet am Aasee hat einen neuen hochwertigen „Ankerplatz“ bekommen. Die Aasee-Terrassen mit unmittelbarer Seelage bieten maritimes Flair mitten in der Stadt. Neben einem Segelklub, einer Yachtschule und vielfältiger Gastronomie wurden eine 50 Meter breite Freitreppe und eine Seebühne direkt am Wasser erschaffen. Der Aaseepark wird seit jeher zum Sport, zum Entspannen und als Veranstaltungsort genutzt. Neben Segel-Regatten, Laufveranstaltungen und Heißluftballon- Treffen sorgen der benachbarte Allwetterzoo Münster mit dem Pferdemuseum, das LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium und das Mühlenhof-Freilichtmuseum am Aasee für Besucherinteresse.

Münster als Stadt der Wissenschaft und Forschung

Mit ihren rund 46.000 Studenten, Universität, Fachhochschulen und angeschlossenen Instituten und Einrichtungen besitzt Münster eine hohe wirtschaftsnahe Dynamik, die sich in den letzten Jahren in besonderem Maße ausgezahlt hat. Diverse Neubauprojekte für unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen stärken das Profil der Stadt und sorgen für eine internationale Reputation, beispielsweise in den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Nanobioanalytik und der Energietechnologie.

Für 16 Millionen Euro entsteht im Wissenschaftspark der Stadt das Nano-Bioanalytik-Zentrum (NBZ), ein europaweit einzigartiges Zentrum für Hightech-Unternehmen, die sich um die Überführung von Forschungsergebnissen in die industrielle oder medizinische Anwendbarkeit bemühen. Rund 100 Arbeitsplätze sollen so in der Nähe bereits existierender Einrichtungen wie dem CeNTech, dem Max-Planck-Institut, sowie dem Technologiehof und –park entstehen. Darüber hinaus wird das 2003 eröffnete CeNTech (Center for Nanotechnology) für sieben Millionen Euro erweitert. Münster baut seine Position in diesem zukunftsträchtigen Forschungsfeld sichtbar aus.

In der Nachbarschaft zum NBZ wurden im Dezember 2010 die „MEET-Arkaden“ der Universität Münster ihrer Bestimmung übergeben. „MEET“ kürzt „Münster Electrochemical Energy Technology“ ab. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eines der ambitioniertesten Forschungszentren zur Entwicklung neuer Lösungen in der Batterienutzung – vorrangig der Weiterentwicklung der Lithium-Ionen- Technologie. Interessenten aus der Automobil- und Elektroindustrie blicken seither gespannt ins Münsterland. Das für 22 Millionen Euro reine Baukosten entstandene Zentrum feierte im August 2010 sein Richtfest und wurde dank seiner modularen Bauweise Ende 2010 fertig gestellt.

Auch das UKM Universitätsklinikum Münster plant umfangreiche Neubau- und Umbaumaßnahmen. Ziel ist die Errichtung dreier Areale auf einem gemeinsamen Campus. Eines für die Patientenversorgung, eines für die Forschung und ein weiteres für die Lehre. Für alle Maßnahmen werden in der Summe 400 Millionen Euro veranschlagt. Neben einer Sanierung und Erweiterung der so genannten „Bettentürme“ sowie des Neubaus eines Forschungskomplexes am Coesfelder Kreuz, wird aktuell das Institut für Anatomie erweitert und zu einem kombinierten PANInstitut (Pathologie-Anatomie- Neuropathologie) ausgebaut. Für dieses stehen aktuell rund 25 Millionen Euro des Landes NRW sowie des Bundes zur Verfügung.

Fünf Kompetenzfelder in Münster

In der Nanotechnologie nimmt Münster europaweit eine führende Rolle ein. Die Schwerpunkte liegen in der medizinischen Forschung, Medizintechnik und Pharmazie. In Münster ist eins von drei europäischen Exzellenz-Zentren für Nanobiotechnologie angesiedelt.

Die Universität mit dem Universitätsklinikum Münster (UKM) nimmt auch im Bereich der „Gesundheitswirtschaft“, mit dem Schwerpunkt der medizinischen Prävention eine Schlüsselrolle ein. Das UKM und innovative Unternehmen wie Olympus, Carpegen oder Signalomics haben der Branche in den letzten Jahren zu hohen Beschäftigungsanteilen (17.500 Angestellte) und hohen Wachstumspotenzialen verholfen.

Das Kompetenzfeld „Wissensintensive Dienstleistungen“ weist ebenfalls eine sehr gute Entwicklungsdynamik für die Region Münster aus. Das Zentrum der betrieblichen Outsourcing-Dienstleistungen bilden kleine und mittlere IT- und Consulting-Unternehmen und einige wenige größere Spezialanbieter. Im IT-Sektor ist Münster besonders im Bereich Datenbanken und Datenverarbeitung hoch spezialisiert und zählt mit Rang 2 in NRW und Rang 6 in Deutschland zu den nationalen Spitzenstandorten.

Das Forschungs-Cluster „Geoinformation“ bildet an den Hochschulen Münsters erstklassigen Nachwuchs in den Bereichen Datenerfassung, Datentools und Datenanwendung aus. Das Geoinformatiknetzwerk Münsterland wird durch Unternehmen wie Hansa Luftbild, EFTAS, GIS Consult und TerraVista kompetent ergänzt.

Mit den Firmen Brillux und BASF Coatings sitzen zwei der drei größten deutschen Unternehmen im Bereich „Lacke und Farben“ in Münster. Das Cluster „Oberfläche. NRW“, deren Wertschöpfungskette die Produktion von Lacken und Farben, Oberflächenanalytik und Verfahrenstechnik beinhaltet, ist segmentweit der zweitgrößte Standort in Deutschland.

8 Millionen Besucher jährlich können nicht irren

In Münster beginnt die Naherholung mitten in der City. Fast dreiviertel des Stadtgebietes ist Landschaft. Neben dem Aasee, dem Kreativkai, den historischen Sehenswürdigkeiten, den zahlreichen Museen (u. a. das Gaphikmuseum Pablo Picasso), ist die Auswahl an Kunst und Kultur für jeden Tag riesig. Daneben setzt Münster immer wieder kulturelle Highlights.

Die „skulptur projekte münster 07“ fanden bereits zum vierten Mal statt und erstreckten sich mit ihren sehenswerten und eigens geschaffenen Objekten quer durch die ganze Stadt. Weitere überregional bekannte Veranstaltungen sind das Eurocityfest, das Hafenfest, die Hansetafel, der Send, die Barocknacht, das Jazz Festival, das Turnier der Sieger und nicht zuletzt die festlichen Weihnachtsmärkte. Und dort, wo früher die Stadtmauer war, zieht sich jetzt ein autofreier Grüngürtel um die Altstadt, auch „Promenade“ genannt. Ob rein in die City oder hinaus ins Grüne – wer auf der Promenade ist, hat es nicht weit.

Was wäre die "Fahrradhauptstadt Münster" ohne die "Leeze", das meistgenutzte Verkehrsmittel in der Stadt. Täglich sind mehr als 100.000 Münsteraner mit dem Fahrrad unterwegs. Wen wundert es da noch, dass jährlich etwa 8 Millionen Besucher kommen, um den 296.500 Einwohnern in ihrem Idyll ein Weilchen über die Schulter zu sehen…

Und wann kommen Sie?

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