1989

setzte am münsterischen Hafen ein Prozess ein, der den einstigen Güterumschlagplatz in eine der gefragtesten Adressen für Gastronomen, Händler und Dienstleister verwandelte. Bürohäuser, Kunst, Kultur, Restaurants und Szeneclubs kennzeichnen den Kreativkai auf der Nordseite des Hafenbeckens. Gegenüber und im Umfeld sind weitere hochwertige Flächen für Dienstleister entstanden, im Bau oder geplant. Ein Ende der Entwicklung ist hier nicht in Sicht. Das Potenzial des Hafens für weitere moderne, stadtbildprägende und werthaltige Projekte ruft bei Investoren großes Interesse hervor.

60

Millionen Euro investiert die LVM Versicherung am münsterischen Stadthafen 1 in einen Büro- und Wohnkomplex. Er wird wie das Büro-/Wohnhaus des Unternehmers Josef Kuhr, der Flechtheimspeicher sowie die Gebäude von Söbbeke, Cronos und SuperBioMarkt zur enormen Aufwertung dieses Quartiers am Wasser beitragen. Überhaupt entwickelt sich der Hafen mit seinen modernen, stadtbildprägenden und werthaltigen Projekten zur treibenden Kraft der münsterischen Stadtentwicklung. Nächste Projekte in der Pipeline sind das Hafen Center mit Einzelhandel, Dienstleistungen, Büros und Wohnungen sowie der Wohnkomplex „Neuhafen“.

2.100

Fahrräder mindestens werden in dem Neubau auf der Ostseite des münsterischen Bahnhofs Platz finden. Neben dem Drahtesel-Parkhaus soll das Gebäude aber auch der Büro, Einzelhandels- und Hotelnutzung dienen. So sehen es die Pläne des Investors, der Landmarken AG aus Aachen, vor. Die Entwicklung der Ostseite ist ein Teil der Neugestaltung der Verkehrsstation, die auf beiden Seiten der Gleise komplett abgerissen und neu aufgebaut wurde. Zur weiteren Aufwertung des Bahnhofumfelds werden die Vorplätze neu gestaltet. Das Quartier hat sich in den vergangenen Jahren zu einem lebendigen Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Wohnstandort gemausert.