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NRW-Soforthilfe: Link ist online, jetzt beantragen!

Jetzt Soforthilfe beantragen

Das Land hat den Link zum elektronischen Antragsverfahren für die NRW-Soforthilfe freigeschaltet! Diese kann ab sofort beantragt werden. Um den durch die Corona-Krise verursachten Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen abzufedern, hat der Bund eben dieses Soforthilfeprogramm aufgelegt. Das Land NRW wird das Angebot 1:1 an die Zielgruppen weiterreichen und zusätzlich Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten einschließen.

Der Link ist auf der Webseite des NRW-Wirtschaftsministeriums zu finden, wo alle Informationen stehen: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH informiert und berät während der Beschäftszeiten zu diesen Leistungen. Ihre WFM-Ansprechpartner erreichen Sie unter Telefon 0251 68642-90 und per Mail an coronakrise@wfm-muenster.de.

Der kurze Überblick:

Gefördert werden:
Gewerbliche und gemeinnützige Unternehmen, Solo-Selbstständigen und Angehörige der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen, mit bis zu 50 Beschäftigten (umgerechnet auf Vollzeitkräfte).

Die Antragsteller sind im Haupterwerb wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen/Freiberufler/Selbstständige tätig, haben ihren Hauptsitz in NRW und ihre Waren oder Dienstleistungen vor dem 1. Dezember 2019 am Markt angeboten.

Gefördert wird:
Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Finanzierungsengpässe sowie bei dem Erhalt von Arbeitsplätzen durch einen Zuschuss unterstützt werden. Zur Reduzierung von Personalkosten gibt es das Kurzarbeitergeld.

Die Soforthilfe erfolgt per Zuschuss:
Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate:

- 9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu fünf Beschäftigten
- 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu zehn Beschäftigten
- 25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

Voraussetzung für die Hilfe:
Die Unternehmen weisen erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona vor. Dies wird angenommen, wenn:
- sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr ergibt,
- der Betrieb auf behördliche Anordnung wegen der Corona-Krise geschlossen wurde oder
- die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens zu zahlen.

Die Soforthilfe gilt für Antragsteller, die zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten waren, aber danach in Folge des Ausbruchs von COVID-19 Schwierigkeiten hatten oder in Schwierigkeiten geraten sind.

So erfolgt die Antragstellung:
Hier kommen Sie direkt zum Antragsformular.

Was ist erforderlich:
- Amtliches Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass, usw.)
- Handelsregisternummer oder andere Registernummer (soweit vorhanden) sowie das zugehörige Amtsgericht
- Steuernummer des Unternehmens und Steuer-ID eines der Eigentümer.
- Adresse des Unternehmens
- Informationen zur Bankverbindung (IBAN + Kreditinstitut) des Firmenkontos für die Auszahlung

Weitere notwendige Infos:
- Art der gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit (sog. Wirtschaftszweigklassifikation).
- Anzahl der Beschäftigten (Hilfestellung bei der Berechnung der Vollzeitbeschäftigten auf der Webseite des Wirtschaftsministeriums).

Der Antragssteller/die Antragsstellerin versichert, dass alle Angaben im Antragsformular nach bestem Wissen und Gewissen und wahrheitsgetreu gemacht wurden.

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