1989

setzte am münsterischen Hafen ein Prozess ein, der den einstigen Güterumschlagplatz in eine der gefragtesten Adressen für Gastronomen, Händler und Dienstleister verwandelte. Bürohäuser, Kunst, Kultur, Restaurants und Szeneclubs kennzeichnen den Kreativkai auf der Nordseite des Hafenbeckens. Gegenüber und im Umfeld sind weitere hochwertige Flächen für Dienstleister entstanden, im Bau oder geplant. Ein Ende der Entwicklung ist hier nicht in Sicht. Das Potenzial des Hafens für weitere moderne, stadtbildprägende und werthaltige Projekte ruft bei Investoren großes Interesse hervor.

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MILLIONEN Euro betrug das Investitionsvolumen für den Um- und Neubau des Hauptbahnhofs Münster inklusive der 2013 modernisierten Bahnsteige und Unterführung. Das neue, im Juni 2017 eingeweihte Empfangsgebäude integriert einen Altbau und erschließt alle Gebäudeteile über eine große Eingangshalle. Auf mehr als 8.000 Quadratmetern befinden sich der DB-Service und Handel sowie Büro- und Verwaltungseinheiten. Auf der Bahnhof-Ostseite investiert die Landmarken AG in einen dreiteiligen Neubaukomplex mit Hotel und Wohnen, Radstation, Markthalle und Lebensmittelhandel. Prädikat: Städtebaulich wertvoll.

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HOTELENTWICKLUNGEN zurzeit in Münster in der Pipeline. Der attraktive Hotelmarkt entfaltet Sogwirkung auf Investoren. Geplant sind unter anderem ein Novotel/ibis Budget, ein Atlantic Hotel, ein Neubau an der Ostseite des Bahnhofs und ein Haus im Technologiepark. Der von Schollen herausgegebene Hotelmarkt Report 2017 führt den Hotelmarkt Münster als viertstärksten in NRW auf. Aktuell: Hotelmarkt Münster in Bewegung.