Innenstadt und Handel

Innenstadt und Handel
Gewerbeflächenentwicklung
WFM/-Töchter und Netzwerke

„Erlebnis Innenstadt“ bindet Passanten: Die Passantenfrequenzmessung 2017 der Wirtschaftsförderung Münster GmbH bestätigt die hohe Anziehungskraft der münsterischen City. Die höchsten Frequenzen verzeichneten die seit Jahren beliebtesten Routen: Ludgeristraße, Prinzipalmarkt und Salzstraße. Während die Frequenzen an den zentralen Top-Standorten Ludgeristraße auf Höhe der Arkaden und Prinzipalmarkt etwas geringer als im Vorjahr sind, wurden interessanterweise 2017 an den dezentralen Zählstandorten in der Ludgeristraße und Salzstraße mehr Passanten registriert als in den Vorjahren. Durch die im Laufe der Zeit geschaffenen Wegebeziehungen wurde ein Rundlauf in der Innenstadt etabliert bzw. vorangetrieben.

soll das neue Einzelhandelskonzept beschlossen werden, dessen Entwurf im Spätsommer 2017 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept setzt den Rahmen für die Erhaltung und Entwicklung der Innenstadt-, Stadtbereichs- und Stadtteilzentren sowie für die Sicherung und Entwicklung der Nahversorgung in den Wohnquartieren. Ebenso bildet es die Grundlage für eine stadtverträgliche Steuerung des Einzelhandels in den Gewerbegebieten und Sonderstandorten außerhalb der zentralen Versorgungsbereiche. Es wird derzeit zum zweiten Mal nach 2009 fortgeschrieben. Den Hintergrund bilden die Anforderungen der wachsenden Stadt: Siedlungsflächen, Einwohnerzahl und Kaufkraft entwickeln sich dynamisch, Einzelhandel und Online-Handel sind in Bewegung. Außerdem ändern sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Standorte in den Stadtteilen neu belegt: Nach langem Leerstand und umfangreichem Umbau ist an der Sebastianstraße in Nienberge das Händlerleben zurückgekehrt. Prorena, ein auf Damen- und Herrenunterwäsche spezialisiertes Unternehmen, hat hier einen neuen Standort für die Kombination aus Ladenlokal, Verkaufslager und Online-Handel eröffnet. Neuen Schwung in die Geschäftswelt an der Gievenbecker Dieckmannstraße haben auch eine Frisörin und ein Fleischer gebracht. Sie ergänzen seit Dezember das Einkaufs- und Dienstleistungszentrum nach der erfolgreichen Vermittlung durch die Wirtschaftsförderung. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie auch die Geschäftsstelle der HUK Coburg Versicherung an dieser Stelle angesiedelt.