Unternehmensnachfolge gut planen

Kompetenznetzwerk Zukunftssicherung hat eingeladen

Eine der größten Herausforderungen eines Unternehmerlebens kommt zum Schluss: die Regelung der Nachfolge mit Übergabe geschaffener Werte und Arbeitsplätze in verantwortliche Hände. Doch das Finden geeigneter Firmenlenker wird immer schwieriger, das Fortführen durch die Kinder ist schon lange nicht mehr selbstverständlich. Bei einer Veranstaltung des Kompetenznetzwerks Zukunftssicherung Münster mit mehr als 100 Teilnehmern ging es speziell um die Frage, wie externe Interessenten gewonnen werden können.

Bärbel Schnee-Gronauer, Expertin für Unternehmensverkäufe, erklärte, was Firmeninhaber alles tun sollten, um ihren Betrieb für Käufer interessant zu machen und einen möglichst hohen Kaufpreis zu erzielen. Ihre Tipps reichten von bilanziellen Maßnahmen bis hin zur Weitergabe des Firmenwissens an den Nachfolger. Des Weiteren schilderten Michael Meese von der IHK Nord Westfalen und Sonja Trispel von der Handwerkskammer Münster ihre Unterstützungsangebote bei der Suche potenzieller Käufer. Denn: Die Zahl der Unternehmen, die einen externen Nachfolger suchen, geht seit Jahren in die Höhe.
André Schulze Forsthövel berichtete über die Übernahme der Brandschutz-Center Münster Brinck GmbH. Das 1966 gegründete Unternehmen leitet er seit Anfang 2017. Die Vorbereitung habe zirka ein Jahr gedauert habe. Das heißt: Alles will gut geplant sein.