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Kreislaufwirtschaft

Ressourcen neu denken -
für eine nachhaltige Zukunft

Die Kreislaufwirtschaft steht für einen Wandel – weg vom linearen „Nehmen, Nutzen, Entsorgen“ hin zu einem System, das Ressourcen im Kreislauf hält. Ziel der Kreislaufwirtschaft ist die Schonung natürlicher Ressourcen einschließlich Klimaschutz, Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit. Damit ist Kreislaufwirtschaft mehr als Recycling. Es geht auch um die Verlängerung der Produktlebensdauer sowie die Verringerung von Ressourceneinsätzen insgesamt. Diese drei Aspekte lassen sich durch die 9 R-Strategien weiter spezifizieren:

Projekt Kreislaufstadt

Im Jahr 2024 hat die Wirtschaftsförderung Münster unter fachlicher Begleitung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) zwei Stakeholder-Workshops durchgeführt. Die Ergebnisse bilden nun die Grundlage für die Weiterentwicklung einer gesamtstädtischen Strategie und einer zukunftsorientierten Wirtschaftsförderungs-Agenda. Für die Wirtschaftsförderung wurden die Themenfelder „Bauen und Gebäude“ sowie „Lebensmittel und Ernährung“ priorisiert und erste Starterprojekte definiert – mit dem Ziel, Bewusstsein zu schaffen, Wissen zu teilen, Stärken zu bündeln und nachhaltige Impulse sichtbar zu machen.

Projekt Reallabor kreisl

Die Wirtschaftsförderung Münster begleitet als Impulsgeberin, Vernetzerin und Organisatorin die Umsetzung erster Starterprojekte. Ein zentrales Vorhaben ist das Reallabor kreisl der FH Münster – ein temporärer Lern- und Experimentierraum aus wiederverwendeten Materialien, der 2026 in Münsters Innenstadt entsteht. Mit Aktionen wie Workshops, Veranstaltungen und dem Verkauf von Produkten aus geretteten Ressourcen macht das Projekt das Thema Kreislaufwirtschaft für Studierende und die Stadtgesellschaft erlebbar. Getragen wird es von einem breiten Netzwerk aus Wissenschaft, Wirtschaft, Handwerk und Verwaltung – als gelebtes Beispiel für gemeinsames Handeln.

Projekt Demozentrum für zirkuläres Bauen

Die Handwerkskammer Münster erweitert 2025/2026 ihr Demozentrum Bau und Energie um den Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft. Gemeinsam mit Partnern wie der Wirtschaftsförderung Münster GmbH und der Kreishandwerkerschaft entsteht ein Ort für Austausch und Veranstaltungen rund ums zirkuläre Bauen. Ergänzend wurde unter Federführung der Handwerkskammer ein Förderantrag für die „Allianz für zirkuläres Bauen“ gestellt, die ab 2026 den Wissenstransfer gezielt stärken soll.