Grenzüberschreitende Kooperation stärken
Wirtschaftsförderung begrüßt Kollegen aus Enschede
WFM-Berater Günter Klemm gab einen Überblick über den Wirtschaftsstandort Münster und ging unter anderem auf den Handel, den Dienstleistungssektor, das technologieorientierte Umfeld und auf den Gewerbeflächenmarkt ein. Die holländischen Gäste präsentierten im Gegenzug einen Film über ihren Standort, der auch Bezug auf die grenzübergreifenden Möglichkeiten im Kontext der Euregio und des Städtedreiecks MONT (Münster, Osnabrück, Netzwerkstadt Twente) nahm.
„Vor ungefähr anderthalb Jahren haben wir die Vermittlung von Arbeitsuchenden nach Deutschland noch als höchste Priorität betrachtet. Allmählich wird klar, dass noch mehr unternommen werden muss, um eine strukturelle und dauerhafte Wirtschaftslage in der Euregio zu realisieren“, beschrieb Richard Kokhuis, der Leiter der Wirtschafts- und Arbeitsförderung der Stadt Enschede, den Hintergrund des Besuchs. Zwar würde im Verbund der Städte bereits viel unternommen. „Wir glauben aber, dass auch auf anderen Ebenen noch viel mehr möglich ist, und Unternehmen in der Euregio einen großen Vorteil davon haben, wenn Münster und Enschede sowie dazwischen liegende Kommunen wirtschaftlich enger kooperieren.“