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Lewe: „Eine ausgezeichnete Perspektive“

Prognos-Zukunftsatlas: Stadt Münster mit Potenzial

„Das Ranking bescheinigt Münster eine ausgezeichnete Perspektive. Das Ergebnis motiviert und verpflichtet uns, die Stadtentwicklungsziele konsequent zu verfolgen.“ Mit diesen Worten hat Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe nach der Rückkehr vom Katholikentag in Leipzig auf den „Zukunfts-Atlas“ des Prognos-Instituts reagiert. Die jetzt veröffentlichte Studie sieht für Münster mit dem 41. Platz von 402 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städte „sehr hohe Zukunftschancen“.

Das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos untersuchte die Bereiche „Demografie“, „Arbeitsmarkt“, „Wettbewerb und Innovation“ sowie „Wohlstand und soziale Lage“. Im bundesweiten Vergleich der kreisfreien Städte, also ohne die Landkreise zu betrachten, landet Münster auf Platz 23, in der NRW-Rangliste liegt sie hinter Düsseldorf (12.), Bonn (20.) und Köln (21.) an vierter Position.
Münster punktet in der Studie vor allem mit seiner demografischen Entwicklung – als Neunter. „In den kommenden Jahren wird uns zum Beispiel die Vereinbarkeit des Bevölkerungswachstums mit ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum stark beschäftigen. Das ist eine wesentliche Aufgabe und Grundlage für die künftige Leistungsfähigkeit unseres Standorts“, sagt der Oberbürgermeister. „Wenn wir hier erfolgreich arbeiten, dann werden sich auch weitere Bereiche positiv entwickeln“, so Lewe weiter. Gemeint sein könnte unter anderem der Bereich „Wohlstand und soziale Lage“. Hier hatte es für Münster nur für Rang 289 gereicht, weil beispielsweise die Kriminalitätsrate, zurückzuführen auf die hohe Anzahl der Fahrraddiebstähle, und der Anteil der in Bedarfs¬gemeinschaften lebenden Personen das Ergebnis belastete.
„Sehr zufrieden“, so sagt Münsters oberster Wirtschaftsförderer Dr. Thomas Robbers, sei er mit dem Leistungsnachweis in der Kategorie „Wirtschaft & Arbeitsmarkt“. „Ein 14. Platz von 402 Landkreisen und Städten steht für Standortattraktivität und Leistungsstärke“, betont der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH mit Blick auf den stärker
werdenden Wettbewerb der Regionen. Auf dem Gebiet „Wettbewerb und Innovation“, wo es für Münster nur zu Rang 144 reichte, sei noch Luft nach oben. „Möglicherweise können wir noch an der einen oder anderen Stellschraube drehen. Andererseits kann Münster trotz seiner erfolgreichen Wirtschaftsstruktur nicht alle Anforderungen der Analyse erfüllen. Das schafft nur der Allzeit-Primus München.“