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Neuauflage der NRW Nano-Konferenz in Münster mit Physik-Nobelpreisträger

Hochkarätige Zusagen für Ersatztermin 2021

Im Dezember 2016 richtete das Land Nordrhein-Westfalen die NRW Nano-Konferenz erstmals in Münster aus. Zirka 700 internationale Vertreter aus Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Politik nutzten den Branchentreff zum Austausch über die Chancen, Risiken und Potenziale der Nanotechnologie. Darüber hinaus machten sich die Gäste ein Bild von den exzellenten Standortbedingungen in der Forschung und Entwicklung am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Münster. Zur Neuauflage der Konferenz wird es 2020 wegen der Corona-Pandemie nicht kommen. Stattdessen ist die Konferenz, für die bereits mehrere hochkarätige Experten zugesagt haben, auf den 21. und 22. April 2021 terminiert. Es sprechen unter anderem der Physik-Nobelpreisträger aus dem Jahr 2010, Konstantin Novoselov von der University Manchester, Prof. Martin Winter vom Batterieforschungszentrum Münster Electrochemical Energy Technology (MEET) und Prof. Wolfram Pernice vom Center for Nanotechnology Münster (CeNTech).

„Die Forschung und Entwicklung lebt von der persönlichen Begegnung und dem intensiven Austausch zu aktuellen Trends und Lösungsansätzen im Bereich der Neuen Werkstoffe und der Nanotechnologien“, freuen sich das NRW-Wirtschaftsministerium, das Cluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW und die Wirtschaftsförderung Münster GmbH über den zügig gefundenen Ersatztermin im MCC Halle Münsterland. Der interdisziplinäre Austausch gilt Anwendungsfeldern wie Ressourceneffizienz, nachhaltige Energiegewinnung und -speicherung, Mobilität, Elektronik sowie Gesundheit. Dabei handelt es sich um die großen Herausforderungen der heutigen Zeit.

Wie schon vor fast vier Jahren, bei der NRW-Nano-Konferenz 2016, werden die Akteure bei der Organisation von der CeNTech GmbH fachlich unterstützt. Das Unternehmen pflegt als Management-Einheit des Center for Nanotechnology Münster vielerlei Beziehungen in die lokale, nationale und internationale Nanotechnologieszene. „Die Nanotechnologie ist für das Land NRW sowie für die Stadt Münster von großer strategischer Bedeutung. Aus diesem Grund ziehen in Münster zahlreiche Akteure der Stadt, der Wirtschaft und der Wissenschaft zur Stärkung des Kompetenzfelds an einem Strang“, erklärt der wissenschaftliche Leiter der CeNTech GmbH, Dr. Holger Winter. Der NanoBioanalytik-Cluster Münster setzt sich aus Hightech-Firmen, nano- und biotechnologischen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Kliniken zusammen. Das Netzwerk bioanalytik-muenster und die Allianz für Wissenschaft Münster haben die Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette zum Ziel. Als Leuchttürme gelten unter anderem das Center for Nanotechnology, das Nano-Bioanalytik-Zentrum (NBZ), das Center for Soft Nanoscience (SoN), das Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin und das Batterieforschungszentrum MEET der Universität Münster. „Der Nanotechnologiestandort Münster genießt für seine Forschungs-infrastruktur sowie anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung weltweit einen sehr guten Ruf.“

Neben vielen „klassischen“ Werkstoffthemen bildet bei der Konferenz im kommenden Jahr die Batterieforschung einen neuen Schwerpunkt. Damit rücken das MEET und dessen wissenschaftlicher Leiter Martin Winter sowie die in Münster geplante Batterieforschungsfabrik „Forschungsfertigung Batteriezelle“ (FFB) in den Fokus. Die FFB, ein vom Bund und Land mit 700 Millionen Euro gefördertes Vorhaben, soll die bestehende Lücke in der Wertschöpfungskette von Batterien und Akkus schließen. Zudem streben die Experten die Unabhängigkeit von anderen Märkten an. Die Nanotechnologie wird für die Arbeit der zirka 150 Wissenschaftler in dieser für Deutschland einzigartigen Einrichtung eine enorme Bedeutung haben. Realisiert und betrieben werden soll die FFB von Fachleuten der Fraunhofer-Gesellschaft in enger Kooperation mit dem MEET. Die Präsentation von Prof. Martin Winter zu diesem Vorhaben darf mit Spannung erwartet werden.

Weitere Informationen auf derNanokonferenz-Webseite.