Apps vereinfachen das Leben der Bankkunden
Business Breakfast bei der Finanz Informatik
„Es ist schon sehr bemerkenswert, dass ein überwiegender Teil der deutschen Banken-IT in der Stadt Münster gedacht, geformt und bearbeitet wird“, freute sich Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH, über die hiesige Entwicklung. In Münster sitzen die GAD, zuständig für den genossenschaftlichen Sektor, und die Finanz Informatik (FI), Dienstleister der gesamten Sparkassen-Finanzgruppe. Beide zählen zu den großen Arbeitgebern der Stadt. Zum Beispiel beschäftigt die Finanz Informatik von den bundesweit 3.700 Mitarbeitern zirka 1.100 Kräfte in Münster.
Von den 125 Millionen Konten, die die FI für alle Sparkassen in Deutschland verwalte, würden inzwischen zirka 40 Millionen online geführt. Eine große Herausforderung für die traditionellen Banken und die IT sei es, dass der Sparkassenkunde immer seltener in die Filiale komme, sondern über die digitalen Kanäle gehe. Die Finanz Informatik mit ihren Tochterunternehmen entwickelt und betreibt hierfür innovative IT-Lösungen, und zum Beispiel mit der Sparkassen-APP eine der beliebtesten im deutschsprachigen Raum.
Rund um das Smart-Phone habe sich eine Welt entwickelt, ohne die „viele von uns heute gar nicht mehr leben können. Zunehmend sind Kunden nur noch über die mobilen Apps unterwegs“, sagte Schelling. Es sei sogar zu erkennen, dass Apps dem klassischen Internetauftritt den Rang ablaufen. Der Kunde gehe heute ins Internet, wo, wann und wie es ihm gerade in den Kopf komme.
Schelling: „Die aktive Kundenbindung in der digitalen Welt läuft über Apps mit Service und Mehrwert. Sie machen das Leben einfacher.“ Und damit die Arbeit für Unternehmen schwerer: Die Themen „Einfache Nutzbarkeit“ der digitalen Angebote, aber auch der Aspekt „Sicherheit“ haben in der digitalen Welt oberste Priorität. Schelling motivierte die anwesenden Unternehmen, sich mit diesen Themen intensiv zu beschäftigen.