Forschung zu Batteriezellproduktion in Münster gestartet
Alexianer Werkstätten stellen Reinraum zur Verfügung
Mit knapp 700 Millionen Euro fördern der Bund und das Land NRW den Aufbau einer Batterieforschungsfabrik in Münster. Jetzt haben die Experten der Fraunhofer-Gesellschaft sowie des MEET-Batterieforschungszentrums der Uni Münster den Startschuss für die Forschungsaktivitäten der "Forschungsfertigung Batteriezelle" (FFB) gegeben.
Im Mittelpunkt stehen zunächst eine Misch- und Beschichtungsanlage zur Erprobung der Elektrodenfertigung; erste Aufträge der Industrie können bearbeitet werden. Produktionsstätte ist ein mehr als 400 Quadratmeter großer Reinraum der Alexianer Werkstätten Münster. Den Kontakt zwischen dem Inklusionsunternehmen und den Batterieforschern hatte der Geschäftsleiter der Technologieförderung Münster (TFM), Matthias Günnewig, in koordinierender Funktion hergestellt. Der Nebeneffekt: Geschulte Beschäftigte der Alexianer Werkstätten sind im Zuge der Forschung in den Bereichen Prozesskontrolle, Laborassistenz, Verpackung und Lager tätig.
Das Gesamt-Konzept der FFB, für die das Land NRW ab 2022 eine Forschungsfabrik im Hansa-BusinessPark realisiert, kombiniert Labor- und Produktionsforschung. Mit der Infrastruktur sollen Unternehmen aus dem Maschinen und Anlagenbau sowie Forschungseinrichtungen die seriennahe Produktion neuer Batteriezellen erproben, umsetzen und optimieren. Die FFB soll so am Standort Münster zum Zentrum einer modernen und skalierbaren Batteriezellproduktion für Deutschland und Europa werden.
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