Kanadische Wissenschaftler von hiesigen Forschungs-Hotspots beindruckt
Nordamerikanische Analytik-Experten folgen WFM-Einladung
„Der Austausch hat gezeigt, wie groß das Potenzial für gemeinsame internationale Projekte ist – von der Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung“, betonte Elke Wirtz von der WFM, die Münsters Wissenschaft und Wirtschaft durch internationale Beziehungen nach vorne bringen will. „Wir freuen uns darauf, die neu geknüpften Kontakte zu vertiefen. Der aktuelle Austausch zwischen unseren kanadischen Gästen und Münster steht beispielhaft für unser Bestreben, internationale Kontakte mit Mehrwert auszubauen.“
Zum Auftakt besuchte die Delegation das Center for Nanotechnology (CeNTech). Dort standen wissenschaftliche Vorträge zu Analytik und Diagnostik in Physik, Chemie und Medizin im Fokus. Die in Münster ansässige US-Firma Cabot stellte ihre Innovationen im Bereich Nanomaterialien für Batterien vor. Diskutiert wurden zudem Chancen gemeinsamer EU-Förderprojekte, die den Transfer von Forschung in die Praxis unterstützen könnten.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen schloss sich ein Stadtrundgang mit Besichtigung des historischen Friedenssaals an. Am Nachmittag setzte die Gruppe das Programm im Schloss der Universität Münster fort. Themen waren hier vor allem internationale Zusammenarbeit sowie die Rolle Münsters als bedeutender Standort der Batterieforschung. Ein besonderes Highlight bildete der Besuch der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) in Amelsbüren. Dort erhielten die Gäste einen exklusiven Einblick in die neuesten Entwicklungen zur Batteriezellproduktion.
Am Freitag, dem Tag der Deutschen Einheit, war die Delegation in Enschede zu Gast bei der Universität Twente. Dort besuchte sie unter anderem das renommierte MESA+ Institut. Münster und Enschede sind die beiden zentralen Knotenpunkte der grenzüberschreitenden Innovationsregion TECH.Land. Gemeinsam präsentierten sie sich als dynamischer, grenzüberschreitender Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort in Europa und zeigten, wie wichtig internationale Kooperationen für die Zukunftsfähigkeit der Region sind.