OIC: „Münster hat Lust auf Innovation“
Vielbeachteter Projektstart von Open Innovation City
Genau hier setzt das jetzt gestartete Großprojekt Open Innovation City Münster (OIC) an. Bis 2028 will es Räume, Unterstützungs-strukturen und Anschubmittel schaffen, um Innovationen aus und für Münster gezielt zu fördern.
„Münster hat Lust auf Innovation“, erklärten Andreas Luthe von der Wirtschaftsförderung Münster (WFM) und Ulrich Grubert von der Technologieförderung Münster GmbH (TFM) bei der Kickoff-Veranstaltung gegenüber ihren Gästen aus Verwaltung, Handwerk, Mittelstand, Hochschulen, Initiativen und Zivilgesellschaft. Die WFM und TFM koordinieren das Projekt federführend. „Innovation entsteht dort, wo Menschen Verantwortung teilen und gemeinsam ins Handeln kommen“, ergänzte Grubert.
Open Innovation City, kurz OIC, steht für einen offenen Innovationsansatz, der neue Lösungswege ermöglicht, Akteurinnen und Akteure vernetzt und Ideen konsequent bis zur Umsetzung begleitet. Die Partei Volt hatte OIC in Münster nach Bielefelder Vorbild ins Spiel gebracht. Die Stadt aus Ostwestfalen hatte sich bereits 2019 auf den Weg gemacht, erste „Open Innovation City“ Deutschlands zu werden. Beim Kick-off in Münster gab der damalige Koordinator Prof. Dr. Henning Duderstadt einen guten Einblick in die knapp fünfjährige Projektphase und motivierte alle Gäste zur Beteiligung an der OIC Münster.
Ziel der ersten Projektphase im Jahr 2026 ist es, Projekte mit klarer Relevanz zu fördern, die sozialen und ökologischen Impact schaffen sowie migrantische Potenziale stärken. Dadurch soll eine lebendige Innovationskultur in der gesamten Stadt angestoßen werden. Zugleich sollen Netzwerke ausgebaut und Münster als offene, zukunftsorientierte Stadtmarke sichtbar positioniert werden.
Luthe und Grubert appellieren: „Ob aus Unternehmen, Handwerk, Verwaltung, Hochschule oder aus der Bürgerschaft – bringt eure Themen, Herausforderungen und Ideen ein und gestaltet die Open Innovation City Münster, kurz OIC, aktiv mit.“
oic-muenster.de