Förderung für klimafreundliche Transformation in Kooperationsform
1,5 Millionen-Projekt zu kooperativer Energieversorgung
Der Millionenbetrag für das Projekt „Regionale Netzdienliche Energieverbünde in Gewerbegebieten“ (ReNET-EV) stammt aus dem EFRE/JTF-Programm NRW, das von der Europäischen Union kofinanziert wird. Die Förderung diene der Entfaltung regionaler Potenziale und der Stärkung des Landes, wie Regierungspräsident Andreas Bothe bei der Übergabe des Fördermittelbescheids betonte.
In dem Projekt ReNET-EV werden zehn Pilot-Standorte im Münsterland im Hinblick auf ihre Energiebedürfnisse, Potenziale und Infrastrukturen untersucht und zu digitalen Zwillingen modelliert, um optimale Versorgungskonzepte zu ermitteln. Parallel dazu werden geeignete kooperative Anreiz- und Betreiberstrukturen konzeptionell entwickelt, die den notwendigen Investitionsaufwand verteilen und Anreize für den großflächigen Einsatz erneuerbarer Energien schaffen.
In einem ersten Schritt werden die Energiedaten der 23 assoziierten Partnerbetriebe erhoben. Zu den beteiligten Unternehmen mit Sitz in Münster gehören die FIEGE Logistik, Westfalen AG, REMONDIS-Gruppe, Aschendorff Medien GmbH & Co. KG und die awm Abfallwirtschaftsbetriebe Münster aus den Gewerbegebieten Hessenweg und An der Hansalinie. Mit der Analyse schafft „ReNET-EV“ die Grundlage für eine detaillierte technische Modellierung der Standorte und die Entwicklung passgenauer Konzepte zur klimafreundlichen Transformation.
Das Projekt „Regionale Netzdienliche Energieverbünde in Gewerbegebieten“ (ReNET-EV) wird finanziert vom Land NRW, kofinanziert von der EU.