Grundstein für OFD gelegt
Loddenheide im Fokus des NRW-Finanzministeriums
Die Kosten belaufen sich auf zirka 51,1 Millionen Euro. Für das Projekt, mit dem die Landesregierung laut Walter-Borjans ein sichtbares Bekenntnis zum OFD-Standort Münster abgibt, zeichnet die Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) verantwortlich. Das neue Gebäude auf dem Grundstück Albersloher Weg/Martin-Luther-King-Weg wird viergeschossig in einer Kammstruktur errichtet. Es erhält eine für Münster typische rötliche Klinkerfassade, die modern und entsprechend der Nutzung der dahinter liegenden Räume strukturiert wird. Schmale helle Sichtbetonstreifen gliedern die Fassade in Geschosse. Der Neubau-Entwurf stammt von der Arbeitsgemeinschaft „Patriarche & Co. und Schuster Architekten“, die sich im europaweit ausgeschriebenen Auswahlverfahren (VOF-Verfahren) gegen 36 Mitbewerber durchgesetzt hat.
Die Entscheidung zum Neubau der OFD NRW am Standort Münster war 2011 gefallen. Die OFD an der Andreas-Hofer-Straße ist PCB-belastet und kann mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln nicht saniert werden.