In der digitalen Welt den Dialog suchen
Fast Forward der Wirtschaftsförderung Münster GmbH
Ob Homepage, soziales Netzwerk oder Produktbewertungsplattform: Jeder Kanal habe seine eigene Wirkungsweise und Nutzerschicht, erklärte Antje Dittrich den knapp 100 Teilnehmenden. Deshalb sei eine passgenaue Bespielung des jeweiligen Mediums notwendig. Beeinflusst werde das Nutzungsverhalten zusätzlich durch mobile Geräte, die den Zugriff auf Informationen auch von unterwegs erlaubten. Der Konsument sei immer und überall „connected“, also an die digitale Welt angebunden.
Für das Marketing stellten sich die Kernfragen nach der Zielgruppe, nach ihrer besten Erreichbarkeit und nach den relevanten Inhalten, die idealerweise zum Dialog führen. In dem Zusammenhang sollte für ein Unternehmen klar sein, so Dittrich, welche Funktion ein Kanal für die Marke erfüllen muss und welche Markenbotschaft transportiert wird. Vermehrt würden Trends heute visuell dargestellt, was eine erhöhte Aufmerksamkeit erzeuge. Zugleich könnten auf den Konsumenten zugeschnittene Bilder zur Identifizierung mit der Marke beitragen. „Nutzen Sie die digitale Chance zum Dialog“, appellierte Dittrich.
Hennig-Thurau nannte den Dialog eine anspruchsvolle Aufgabe: „Die Kunden sind besser informiert und aktiver als je zuvor.“ Ideal sei es, Meinungen aus dem Netz aufzugreifen und sie flexibel zur Interaktion weiterzuentwickeln. Aber Vorsicht, meinte Dr. Christina Willerding, Kundenberaterin der Wirtschaftsförderung Münster GmbH: Ist der Kunde zufrieden, teilt er das mit. Ist er unzufrieden, landet die Kritik – für eine breite Öffentlichkeit gut sichtbar – ebenfalls im Netz.
Von Vorteil ist, wer mit dem Konsumenten „flippern“ kann.
Weitere Informationen:
Antje Dittrich
Digital Mentoring
Zur Webseite von Digital Mentoring
Department of Marketing &
Media Research
Prof. Dr. Thorsten Hennig-Thurau
Zur Webseite vom
Department of Marketing & Media Research