Wirtschaftsförderung Münster macht Fortschritte bei Gemeinwohlorientierung
WFM legt zweite GWÖ-Bilanz vor
Bereits 2021 hat die WFM erkannt, dass Gemeinwohlorientierung mehr meint als ökologische Nachhaltigkeit. Damals stellte die WFM das eigene Handeln und ihre Rolle in den Bereichen Menschenwürde, ökologischer Verantwortung, Solidarität, sozialer Gerechtigkeit, Demokratie und Transparenz auf den Prüfstand. Die Arbeitswelt und Anforderungen an Unternehmen entwickeln sich fortlaufend weiter, weshalb die WFM dieser Aufgabe nachkam und eine erneute Zertifikatsprüfung absolvierte.
„Wir tragen Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung des Standorts Münster – wirtschaftlich, sozial und ökologisch.
Gemeinwohlorientierung schafft Vertrauen, stärkt die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und hilft uns, Entscheidungen langfristig und verantwortungsvoll auszurichten“, erklärt WFM-Geschäftsführer Dr. Marco Trienes mit Blick auf das Testat.
Auch die GWÖ-Projektleiterin von der WFM, Dr. Christina Willerding, betont ihre Zufriedenheit mit dem Prozess und dem Ergebnis der zweiten Gemeinwohlbilanz. „In Münster gibt es erst wenige Unternehmen, die gemeinwohlzertifiziert sind. Deshalb wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen. Wir sind stolz, dass sich unsere Weiterentwicklung als gemeinwohlorientierte Wirtschaftsförderung in dem guten Ergebnis widerspiegelt.“
Die GWÖ-Zertifizierung basiert auf den Kriterien der internationalen Bewegung Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), die weltweit unter dem Namen „Economy for the Common Good“ (ECOnGOOD) bekannt ist. Die Überprüfung erfolgt durch ausgebildete Gemeinwohl-Auditoren auf Basis der sogenannten Gemeinwohl-Matrix und Gemeinwohl-Bilanz. Die maximalen 1.000 Punkte der Gemeinwohl-Bilanz gelten bewusst als theoretischer Idealwert. Das System ist so angelegt, dass kaum eine Organisation alle Kriterien vollständig erfüllen kann, weil viele Anforderungen sehr ambitioniert formuliert sind.