Klare Vorstellung von Arbeitswelten
Ausbildungsprojekt „Schule – und dann?“ ist gestartet
„Die kommenden zwei Wochen dienen dazu, den Horizont zu erweitern und ein Bild von der Berufswahl zu bekommen, das über die der Eltern hinausgeht“, erklärte WFM-Geschäftsführer Dr. Thomas Robbers. „Idealerweise sagen die Schüler nach den Betriebsbesuchen: Ja, diese oder jene Tätigkeit kann ich mir vorstellen.“
Angesichts der erneut guten Resonanz von 260 Anmeldungen bei „Schule – und dann?“ dankte Robbers neben den Unternehmen auch den Schulen und Eltern, die Wert darauf legten, dass sich die Mädchen und Jungen bei dem Projekt beteiligten. „Wer Lust und Spaß an etwas hat, und sich für das Lernen in einem Unternehmen motivieren kann, der hat ganz große Chancen, eine geeignete Ausbildung zu bekommen.“
Dr. Clemens Große Frie, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG, schloss sich diesen Worten an: „Gehen Sie mit Zuversicht ran, machen Sie sich hier schlau. Bei uns gibt es ganz gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Haben Sie Lust auf Veränderung, Lust auf Neugierde und Lust auf etwas Neues!“
Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Verfahrenstechnologie in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft, Informatikkaufleute – die AGRAVIS Raiffeisen AG bietet viele Ausbildungsmöglichkeiten. Sie kennen zu lernen, dazu bot sich jetzt zum Auftakt von „Schule – und dann?“ die Gelegenheit. Bei einem Rundgang durch die Zentrale des Unternehmens am Industrieweg zeigten die Auszubildenden ihre Aufgaben live an ihrem Arbeitsplatz, berichteten über ihre Erfahrungen und beantworteten die Fragen. „Die AGRAVIS beschäftigt 6.000 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von 7,5 Milliarden Euro. Die Ausbildungsquote liegt bei annährend zehn Prozent und ist somit höher als in vergleichbaren Unternehmen der Branche. Damit wird die AGRAVIS nicht nur ihrer unternehmerischen, sondern auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht“, betonte Große Frie. Und: „Wenn wir gute Auszubildende haben, dann möchten wir danach weiter mit Ihnen zusammenarbeiten.“
Carsten Gockel, Sportvorstand des Schirmherrn SC Preußen 06 e.V. Münster, zog die Parallele zwischen der Wirtschaft und dem Sport: „Auch für uns ist Ausbildung sehr wichtig. Bei unseren Nachwuchsspielern ist eine riesen Bereitschaft da, etwas zu leisten und Initiative zu ergreifen, um Schule und Leistungssport parallel schaffen zu können. Für uns ist wichtig, dass beides funktioniert: zuerst Schule, dann Fußball.“
Bei „Schule – und dann?“ treffen die Schüler in jedem Unternehmen auf Auszubildende und Personalverantwortliche, die ein klares Bild der Tätigkeiten in verschiedenen Berufen vermitteln und auf Joberwartungen eingehen. Ergänzend hierzu probieren die Teilnehmer technische Anwendungen aus und schnuppern in kaufmännische Felder hinein. So können die Armacell GmbH, Agravis Raiffeisen AG, BASF Coatings GmbH, Beresa GmbH & Co. KG, Haupt Pharma Münster GmbH, Hengst SE & Co. KG, ISC Münster eG, Mosecker GmbH & Co. KG, Stadtwerke Münster GmbH und Westfalen AG zeigen, welche Anforderungen sie an Bewerber und Auszubildende stellen.
In einigen Unternehmen sind noch Plätze frei. Die Ansprechpartner und weitere Informationen sind auf www.schule-und-dann.info oder auf der Facebook-Seite zu finden.