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Lewe: „Werte stabil halten, neuen Wohnraum schaffen“

WiWo: Münster in Wohnimmobilienmarkt-Ranking vorne

Ein aktuelles Ranking der WirtschaftsWoche zeigt, dass im bundesweiten Vergleich in Münster die besten Aussichten auf Wertzuwächse beim Wohnimmobilienkauf bestehen. In die Bewertung der 50 größten deutschen Städte wurden Immobilienpreise, Mieterträge, Wirtschaftsentwicklung, Kaufkraft und andere wichtige Standortfaktoren einbezogen. „Münster ist eine wachsende Stadt, deren Einwohnerzahl überdurch¬schnittlich zulegen wird. Zudem bescheinigt das Ranking unserer Stadt eine anhaltende Wirtschaftskraft, gute Arbeitsmarktentwicklung und eine ausgezeichnete Lebensqualität“, erklärt sich Oberbürgermeister Markus Lewe das Ergebnis.

Erfreulich für ihn: „Münster gehört nicht zu den hochpreisigsten Plastern.“ Bei einer „sehr niedrigen“ Leerstandsquote bewegt sich das Verhältnis vom Preis zur vorhandenen Kaufkraft auf einem mittleren Niveau, während größenmäßig vergleichbare Städte wie Freiburg, Augsburg, Bonn, Mainz oder Karlsruhe als „sehr teuer“ eingestuft werden. „Auch wenn die Preise für Wohnungen und Häuser angezogen haben, so werden sie auf lange Sicht hin stabil sein“, meint Lewe. Im gleichen Atemzug erneuert der Oberbürgermeister angesichts der Klagen über zu hohe Mieten und Immobilienpreise sein Bestreben, wonach mehr Bewegung in den Wohnungsmarkt kommen soll. „Mietpreissteigerungen lindern und neuen, bezahlbaren Wohnraum insbesondere für untere und mittlere Einkommensschichten schaffen“, gibt Lewe den Weg vor. „Die Preise sind Merkmale einer erfolgreichen Stadt wie Münster, die von ihrer starken Wissenschaft und Wirtschaft profitiert. Die Herausforderung besteht darin, alles in Einklang zu bringen und die Preiseentwicklung stabil zu halten“, sagt Lewe und führt den münsterischen Büromarkt als Beispiel für eine vergleichbare Gratwanderung an. Trotz der hohen Flächennachfrage und niedrigen Leerstandsquote, die die Wirtschaftsförderung Münster GmbH in diesem Immobiliensegment verzeichnet, „sind die Preise über mehrere Jahre hinweg weitgehend stabil geblieben“, erklärt Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster. „Bestmarken haben immer Signalwirkung und unterstreichen die Stärke eines Standortes. Dennoch benötigen wir zur Wahrung der Marktdynamik und zur flexiblen Beantwortung der Nachfrage neue Projektentwicklungen im gesamten Stadtgebiet.“