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Wirtschaftsförderung Münster GmbH · Steinfurter Straße 60a · D-48149 Münster · Tel +49 (251) 68642-0

Bares für Beratung


Der wirtschaftliche und ökologische Wandel verlangt von Betrieben und ihren Beschäftigten ein hohes Maß an Flexibilität und Entwicklungsbereitschaft. Um Potenziale besser auszuschöpfen und konkurrenzfähig zu bleiben, können Unternehmen und Selbständige Zuschüsse für Beratungsleistungen erhalten. Die förderfähigen Beratungsthemen reichen von wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung über Kompetenzentwicklung und Digitalisierung bis hin zu ressourceneffizientem Wirtschaften und zur Entwicklung einer betriebsspezifischen Umweltstrategie.

Ihre WFM-Ansprechpartnerin im Fördermittelsektor, Antje Wunderlich, erreichen Sie telefonisch unter

0251 68642-90
oder per Mail an
wunderlich@wfm-muenster.de

Förderprogramme

Förderung unternehmerischen Know-hows

Ein Programm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds

Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fördert Beratungen kleiner und mittlerer Unternehmen. Die Unternehmen können sich von qualifizierten, BAFA-registrierten Beraterinnen und Beratern zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beraten lassen. Ebenso erhalten Unternehmen in Schwierigkeiten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

Die „Förderung unternehmerischen Know-hows“ richtet sich an:

  • Junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)
  • Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmen)
  • Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten)

Die Unternehmen müssen ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen. Als Gründungsdatum zählt bei gewerblich Tätigen der Tag der Gewerbeanmeldung bzw. des Handelsregisterauszugs, bei Freiberuflern die Anmeldung beim Finanzamt.

Für Jungunternehmen liegt der Zuschuss bei 50% der Beratungskosten (max. 2.000,- Euro). Für Bestandsunternehmen sind es ebenfalls 50 % (max. 1.500,- Euro) und für Unternehmen in Schwierigkeiten liegt der Zuschuss bei 90 % (max. 2.700,- Euro).

Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten müssen vor Beginn der Beratung ein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner – z.B. Wirtschaftsförderung Münster – führen und erhalten ein Bestätigungsschreiben. Der Antrag wird anschließend online über die Antragsplattform des BAFA gestellt. Nach Erhalt einer Inaussichtstellung der Förderung kann mit der Beratung durch einen BAFA-registrierten Berater begonnen werden. Die Beratung muss innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten beendet und beim BAFA abgerechnet sein.

Weitere Informationen zum Förderprogramm >>

Potentialberatung NRW

Ein Programm des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds

Hinweis: Zum 01.07.2022 ändert das Land NRW die Förderkonditionen. Die Tageshöchstförderung wird auf 400 Euro herabgesetzt und die maximale Anzahl an Beratertagen beträgt dann 8 Tage.

Die Potentialberatung unterstützt Unternehmen und Beschäftigte dabei, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zukunftsorientiert zu sichern und auszubauen. Entlang von fünf zentralen Themenbereichen können Unternehmen gemeinsam mit einem Berater ihre Stärken und Schwächen ermitteln sowie betriebsspezifische Lösungen erarbeiten. Die Potentialberatung setzt auf Teamarbeit und schließt immer die Beteiligung der Beschäftigten mit ein. Für eine Potentialberatung können Unternehmen ihren Berater oder ihre Beraterin frei wählen.

Mindestens eins dieser Themenfelder muss Inhalt der Beratung sein:

  • Arbeitsorganisation
  • Kompetenzentwicklung und Qualifizierungsberatung
  • Demografischer Wandel
  • Digitalisierung
  • Gesundheit

Eine Potentialberatung können Betriebe mit Arbeitsstätten in Nordrhein-Westfalen in Anspruch nehmen, die mindestens 10 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) beschäftigen. Bezuschusst werden 50 Prozent der notwendigen Ausgaben für Beratungstage – bis maximal 500 Euro pro Beratungstag. In Anspruch genommen werden können maximal 10 Beratungstage innerhalb von 36 Monaten. Die maximale Förderhöhe beträgt 5.000,- Euro.

Vor Beginn einer Beratung muss das Unternehmen über einen Beratungsscheck verfügen. Dieser wird von einer durch das Land NRW beauftragten Beratungsstelle – z.B. Wirtschaftsförderung Münster – nach einem ausführlichen Informationsgespräch ausgegeben.

Anschließend kann das Unternehmen mit dem Berater seiner Wahl die beteiligungsorientierte Beratung durchführen. Der Antrag auf Auszahlung der Zuschüsse an das Unternehmen wird nach Abschluss der Beratung bei der Bezirksregierung gestellt. Die Dauer einer Beratung inkl. Abrechnung sollte einen Zeitraum von 9 Monaten möglichst nicht überschreiten.

Weitere Informationen zum Förderprogramm >>

Transformationsberatung NRW - ab 01.07.2022

Ein Programm des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds

Hinweis: Die Transformationsberatung startet zum 01.07.2022.

Mit der Transformationsberatung können Unternehmen eine Beratungs-Förderung zum Themenfeld „green economy“ erhalten. Der Zuschuss unterstützt Sie dabei, eine neue Umweltkultur in Ihrem Unternehmen zu etablieren. Ziel der Transformationsberatung ist die Entwicklung einer betriebsindividuellen Klimastrategie, bei der es z.B. darum geht wie Ihr Unternehmen klima- und umweltfreundlich und gleichzeitig wettbewerbsfähig agieren kann und welche Fähigkeiten und Qualifikationen Ihre Mitarbeiter hierfür benötigen. Die Transformationsberatung setzt auf Teamarbeit und schließt immer die Beteiligung der Beschäftigten mit ein. Für eine Transformationsberatung können Unternehmen ihren Berater oder ihre Beraterin frei wählen.

Eine Transformationsberatung können Betriebe mit Arbeitsstätten in Nordrhein-Westfalen in Anspruch nehmen, die mindestens 10 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) beschäftigen. Bezuschusst werden 40 Prozent der notwendigen Ausgaben für Beratungstage – bis maximal 400 Euro pro Beratungstag. In Anspruch genommen werden können maximal 12 Beratungstage innerhalb von 36 Monaten. Die maximale Förderhöhe beträgt 4.800,- Euro.

Vor Beginn einer Beratung muss das Unternehmen über einen Beratungsscheck verfügen. Dieser wird von einer durch das Land NRW beauftragten Beratungsstelle – z.B. Wirtschaftsförderung Münster – nach einem ausführlichen Informationsgespräch ausgegeben.

Anschließend kann das Unternehmen mit dem Berater seiner Wahl die beteiligungsorientierte Beratung durchführen. Der Antrag auf Auszahlung der Zuschüsse an das Unternehmen wird nach Abschluss der Beratung bei der Bezirksregierung gestellt. Die Dauer einer Beratung inkl. Abrechnung sollte einen Zeitraum von 9 Monaten möglichst nicht überschreiten.

Sobald es weitere Informationen gibt, fügen wir an dieser Stelle einen Link zum Förderprogramm ein.