Menschen lebten Ende 2018 in der kontinuierlich wachsenden Stadt Münster. Das sind knapp 30.000 mehr als noch vor 20 Jahren. Die Vorausberechnung von IT.NRW geht davon aus, dass Münster bis 2040 auf knapp 360.000 Menschen wächst. Der prognostizierte Anstieg ist der dritthöchste im Land hinter Köln und Düsseldorf. Dabei spielen sowohl ein Geburtenüberschuss als auch sogenannte Wanderungsgewinne (mehr Zuzüge als Wegzüge) eine Rolle. Münster wird sich laut Prognose zudem zur jüngsten Stadt in NRW entwickeln. Das Durchschnittsalter soll im Jahr 2040 bei 42,9 Jahren liegen.

Gäste haben 2018 in Münsters Unterkünften eingecheckt und für 1,342 Millionen Übernachtungen gesorgt (IT NRW). Das Übernachtungsplus von 1,3 Prozent liegt über dem NRW-Trend (0,8 Prozent). Treiber der positiven Entwicklung ist neben dem boomenden Städtetourismus vor allem das Kongressgeschäft. Um Ausrichtern und Teilnehmern eine erfolgreiche Veranstaltung zu garantieren, haben sich zahlreiche Institutionen der Tagungsstadt Münster zur Kongressinitiative zusammengeschlossen. Ihr Engagement lohnt sich, wie eine im Fünfjahres-Rhythmus durchgeführte Studie zeigt. Übernachtungsgäste und Tagestouristen generierten 2016 einen Umsatz von knapp 960 Millionen.

Einwohner und Touristen (ca. für 2018)

Wohnberechtigte Bevölkerung am 31.12.310.610
Bevölkerungsprognose 2025 (Information + Technik NRW)330.000
Durchschnittsalter in Jahren (2017)40,53
Haushalte169.031
Hochschulen9
Studenten (davon 4.722 an der FH Münster in Steinfurt)64.960
Berufskollegs11
Schüler an Schulen und Schulen des Berufsbildungssystems51.820
Versorgungsquote < 3 J.43,1 %
Versorgungsquote 3 J. < 6 J104,4 %
Tagestouristen inkl. Geschäftsreisende19,5 Mio.
Übernachtungsgäste658.531
Verweildauer in Tagen2,0
Tagungen und Kongresse (davon >250 Teilnehmer)188 (51)

Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung