Münster hat alle Vorteile einer Großstadt ohne deren Nachteile!

Der Missionar Liudger war einer der ersten „Stadtplaner“, der sich um Münster verdient gemacht hat. Nach ihm haben viele ehrenwerte Bürger und Bürgerinnen dem Ort ihren Stempel aufgedrückt. Der Stadtraum hat sich dadurch stetig verändert. Mittlerweile angekommen im 21. Jahrhundert, gibt es nach wie vor eine engagierte Bürgerschaft, die sich für ihren Lebensort einsetzt. Es sind Unternehmer und Wissenschaftler, die in ihr Business, und damit auch in ihre Stadt investieren; Arbeiter und Angestellte, die mit Begeisterung am öffentlichen Leben teilnehmen; exzellent ausgebildete Zukunftskräfte, die später einmal zu Botschaftern werden und Traditionsfamilien, die ihre historischen Wurzeln pflegen.

Sie alle machen Münster lebenswert und unverwechselbar. Sie sind der wichtigste Grund dafür, dass sich in Münster Leben und Arbeiten, Familie und Beruf wunderbar vereinen lassen.

endete der 30-jährige Krieg mit dem Westfälischen Frieden, der in Münster und Osnabrück verhandelt wurde. Die bedeutende Rolle dieser beiden Städte hat die Europäische Kommission mit der Verleihung des Europäischen Kulturerbesiegels für die beiden Rathäuser bedacht. Darüber hinaus würdigte sie weitere 14 Orte, die für Europas Geschichte von zentraler Bedeutung sind. Der Friedenssaal im historischen Rathaus von Münster ist von weltgeschichtlicher Bedeutung.

Faktoren beeinflussen die erfolgreiche Entwicklung der Stadt Münster mittel- und langfristig im Wesentlichen: die starke Wissenschaft, die dynamische Wirtschaft und die Münster-Werte, insbesondere das starke bürgerschaftliche Engagement. Die drei Säulen kommen aber nur zum Tragen, wenn die Akteure eng zusammenarbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Rahmen des im Frühjahr 2017 gestarteten Zukunftsprozesses „MünsterZukünfte 20 | 30 | 50“ durchgeführte Analyse. Insgesamt 17.000 Menschen hatten zu Beginn ihre Meinung eingebracht. Ihr Credo: Münsters Zukunft ist das, was alle gemeinsam daraus machen.

Studierende an neun Hochschulen prägen das Bild und Leben in Münster. Zur Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts ziehen zahlreiche Akteure in der so genannten Allianz für Wissenschaft an einem Strang. Der Fokus der führenden Köpfe aus Wissenschaft, Wirtschaft und Stadt liegt auf der Entwicklung relevanter Zukunftsfelder, mit denen Münster auch im internationalen Wettbewerb punkten kann. Herausragende Beispiele sind die Nanotechnologie und die Batterieforschung.

weitere Jahre, also bis 2021, darf Münster den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen. Die Kommune nimmt zum Beispiel mit der Verwendung von Kaffee und Tee aus fairem Handel oder mit der Auswahl von Schutzkleidung nach sozialen Kriterien eine Vorreiterrolle ein. Es engagieren sich auch viele Geschäfte, Einrichtungen, Vereine, Schulen und Kitas für den fairen Handel. Eine Initiative will das Thema zum zentralen Anliegen der Bürgergesellschaft machen. Die Aktion „Faire Stadtteile“ dient dem Aufbau von Fairtrade-Netzwerken.

hat die Stadt Münster den Deutschen Nachhaltigkeitspreis erhalten. Er würdigt den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und Anstrengungen zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die Bewerbung beinhaltete die Nachhaltigkeitsstrategie 2030, das Konzept der Sozialgerechten Bodennutzung, vielfältige Klimaschutzaktivitäten, Angebote zur Integration sowie die Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft. Initiator des Preises war die Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Kooperation mit der Bundesregierung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, den kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen und gesellschaftlichen Organisationen.