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Wirtschaftsförderung Münster GmbH · Steinfurter Straße 60a · D-48149 Münster · Tel +49 (251) 68642-0

Prozent Leerstandsquote wird in Münsters Innenstadt auch zum Ende der Corona-Pandemie unterschritten. Damit zeigt sich, dass der Handelsstandort Münster keinen strukturellen Leerstand kennt und robust durch die Krise gekommen ist. Die Stadt gehört zu den attraktivsten Einkaufsdestinationen Deutschlands, denn Ambiente, Vielfalt und Erlebnischarakter zeichnen die City aus. Nach den Lockdown-Phasen waren die Einkaufsstraßen daher auch schnell wieder belebt. So ist die beliebte Shoppingstadt auch weiterhin ein gefragter Standort für Handel, Gastronomie und Investoren. Die Nachfrage nach Flächen ist ungebrochen.

Prozent beträgt die Fluktuationsquote mit Blick auf 09/2021 zu 09/2019. Der größere Teil der Veränderungen ist coronabedingt. Einige Filialisten habe ihr Filialnetz konsolidiert; so haben z.B. H&M den Standort and der Ludgeristraße, Escada am Prinzipalmarkt und Esprit an der Stubengasse aufgeben. Die Flächen konnten mit attraktiven Konzepten nachvermietet werden – wenn auch nicht so zügig, wie vor der Pandemie. Hinzu kommt ein schon vor Corona eingesetzter Strukturwandel, der sich durch den immer stärker werdenden Onlinehandel auch in Münster zeigt. So ist die Verkaufsfläche im Bereich „Textil“ um ca. 12.000 m² in der Innenstadt zurückgegangen. Lebensmittel- und Drogeriemarktketten hingegen expandieren in den A-Lagen. Am Roggenmarkt wird beispielsweise Ende 2021 nach umfangreichem Umbau auf ca. 1.200 m² ein Rewe-Markt eröffnen. Ein weiterer Trend, der die Dynamik und auch Individualität des Standortes unterstreicht, ist die Zunahme von Konzepten mit regionalen, nachhaltigem Angebot, wie Feinkost Kuhlmann, der Auenhof oder das Kosmetikkonzept Barbara Green.

Prozent beträgt der Filialisierungsgrad durchschnittlich in den lebendigen Quartieren am Rande der Innenstadt: Hammer, Wolbecker und Warendorfer Straße. Die Viertel sind aufgrund dieser Individualität für Münsters Handelslandschaft und Gastro-Szene eine Bereicherung. Die Straße sind Nahversorgungszentren für die angrenzenden Wohnviertel und zudem Ergänzung zum Angebot in der Innenstadt. Moderate Mieten erleichterten Gründern den Einstieg in den Münsteraner Markt. Allerdings sind in den Jahren 2020/21 trotz der Corona-Pandemie wenig Flächen verfügbar.

 

 


Handelsimmobilienreport

Im Handelsimmobilienreport finden Sie für die Straßen Prinzipalmarkt, Ludgeristraße, Salzstraße, Rothenburg, Hanse Carré und Stubengasse, Alter Fischmarkt sowie das Kiepenkerl-Viertel  ein ausführliches Portrait. Die Straßen werden differenziert nach Lagequalitäten, Filialisierungsgrad, Passantenfrequenz, Mietpreisniveau, Nutzungsstruktur, Verkaufsfläche und Anzahl der Geschäfte analysiert. Der Retailerplan im Report ergänzt für die genannten Straßen jeweils noch eine Mietpreisübersicht nach Lagequalität und Größe der Einzelhandelsfläche.

Auch die drei großen Ausfallstraßen Münsters mit bedeutendem Einzelhandels- und Gastronomieangebot werden im Handelsimmobilienreport ausführlich portraitiert.

Für die sechs Sonderstandorte des großflächigen Einzelhandels werden die KFZ-Frequenzen, die Gesamtverkaufsfläche und die Magnet-Anbieter aufgelistet.

 

Kennziffern 2021

Kaufkraftkennziffer/Einwohner101,5
Kaufkraft/Einwohner23.993 €
Einzelhandelsrelevante
Kaufkraftkennziffer/Einwohner
102,4
Einzelhandelskaufkraft/Einwohner6.143 €
Einzelhandelsumsatzkennziffer137,7
Einzelhandelsumsatz/Einwohner6.975 €
Zentralitätskennziffer134,4

Quelle: GfK GeoMarketing

Filialisierung und Frequenzen 2021

FilialisierungFrequenzen
Prinzipalmarkt67,0 %4.056
Ludgeristraße (Fußgängerzone)86,0 %4.659
Rothenburg58,0 %2.547
Roggenmarkt und Bogenstraße60,0 %1.917
Salzstraße bis Erbdrostenhof72,0 %2.655

Quelle Filialisierung: Wirtschaftsförderung Münster, 09/2021
Quelle Frequenzen: Institut für Geographie, WWU Münster, erhoben am Samstag, 19.06.2021, 12-13 Uhr