sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählt der Wirtschaftsstandort Münster Mitte 2017. Das ist der vorläufige Bestwert einer Aufwärtsentwicklung mit einem Plus von knapp 41 Prozent bzw. 47.772 neuen SVP-Stellen seit 1995. Für die zirka 60.000 Studierenden in Münster ist das ein eindeutiges Signal: Aufgrund der starken mittelständischen Wirtschaft und der hohen Nachfrage nach qualifizierten Kräften haben gut ausgebildete Absolventen in Münster und der Region sehr gute Perspektiven auf einen Job. Dafür spricht auch die inzwischen auf 5,4 Prozent im 2017er Schnitt gesunkene Arbeitslosenquote in der Westfalenmetropole.

Wohnungen für zirka 10.000 Menschen sollen auf den ehemaligen Kasernenarealen in Gremmendorf (York) und Gievenbeck (Oxford) entstehen. Dafür hat Münster die insgesamt 75 ha großen Konversionsflächen vom Bund erworben. Der Wohnraum ist auch in der kontinuierlich wachsenden Stadt knapp, weshalb eine Entwicklung der Flächen dringend erforderlich ist. Der Plan sieht vor, dass alleine über die städtische Tochtergesellschaft Wohn- und Stadtbau 550 öffentlich geförderte Wohnungen realisiert werden. Das Projekt wird von der städtischen Tochtergesellschaft KonvOY koordiniert.

Hotelentwicklungen sind zurzeit in Münster in der Pipeline. Der attraktive Hotelmarkt entfaltet Sogwirkung auf Investoren. Geplant sind unter anderem ein Novotel/ibis Budget, ein Atlantic Hotel, ein Neubau an der Ostseite des Bahnhofs und ein Haus im Technologiepark. Der von Schollen herausgegebene Hotelmarkt Report 2017 führt den Hotelmarkt Münster als viertstärksten in NRW auf. Aktuell: Hotelmarkt Münster in Bewegung.