WFM/-Töchter und Netzwerke

Innenstadt und Handel
Gewerbeflächenentwicklung
WFM/-Töchter und Netzwerke

Unternehmen halten Münster für hoch attraktiv, schätzen den Freizeitwert sowie die Qualität der Hochschulen und Forschungslandschaft. Auch Münster als Wirtschaftsstandort und der Kaufkraft stellen sie gute Noten aus. Kritisch bewertet werden die Standort- und Immobilienkosten für Unternehmen, der Mangel an Industrie- und Gewerbeflächen sowie die Verfügbarkeit und Preise von Wohnraum. Bei der Befragung ist auch herausgekommen, dass die WFM hiesige Unternehmen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben auf einem hohen Niveau begleitet. Rund 90 Prozent bewerten die Dienstleistungen und Serviceangebote mit gut oder sehr gut. Im Durchschnitt erhält die WFM die Note 1,6 bei einer Weiterempfehlungsquote von 97 Prozent.

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Schülerinnen und Schüler sind 2016 von der WFM und 15 Unternehmen bei der Berufswahl unterstützt worden. Die große Resonanz bei der inzwischen 11. Runde von „Schule – und dann?“ bestätigte die Ausrichter in ihrem Konzept. Die Teilnehmerzahl lässt darauf schließen, dass der Orientierungsbedarf bei Jugendlichen groß ist. Zudem begreifen Eltern und Lehrer das dreiwöchige Angebot als gute Hilfestellung. Bei Betriebsbesichtigungen informieren Personalverantwortliche und Auszubildende über Arbeitsfelder und Duale Studiengänge. Die Firmen stellen dabei ihre Qualitäten als gute Arbeitgeber in der Region heraus.


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Teilnehmer! Die 15. Existenzgründungswoche im November hat dem bundesweit nachlassenden Interesse an der Selbstständigkeit getrotzt. Die fünftägige Aktion mit zirka 40 Veranstaltungen wird von der WFM federführend organisiert. Ausrichter ist das Gründungsnetzwerk „münster gründet!“. Ziel der Gründungswoche ist es, die Teilnehmer für unternehmerisches Denken zu begeistern, Kompetenzen zu fördern und sie in ihrer Überzeugung vom eigenen Unternehmen zu bestärken.

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Wissen von der Existenzgründung müssen die an der Gründungsschmiede interessierten Menschen mitbringen. Mit innovativen Maßnahmen werden zum Beispiel Studierende und Absolventen, Techniker und Meister oder Zielgruppen mit ähnlichen Basisqualifikationen für das Thema Gründung sensibilisiert und erschlossen. Gefördert werden die Ideenfindung und -formulierung, Strategieentwicklung und Businessplanentwicklung, um in einem zweiten Schritt den Gründungsprozess in Angriff nehmen zu können. Betreiberin der Gründerschmiede ist die Technologieförderung Münster als Teil des von Münsterland e.V. gesteuerten Projekts Gründergeist@Münsterland.

Das Land NRW hat Mitte 2016 zugesagt, dass es die Digitalisierung der münsterländischen Wirtschaft mit zirka einer Million Euro fördert. Gestärkt wird die finanzielle Basis durch eine weitere Million Euro aus Eigenmitteln. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung digitaler Geschäftsprozesse und –projekte durch Start-ups, Industrie, Mittelstand und Institutionen. Ein Digitales Hub bildet als zentrales Kompetenzzentrum die Schnittstelle. Triebfedern der Initiative waren die Wirtschaftsförderung Münster GmbH und die Technologieförderung Münster GmbH.


Münster|Land mit neuer Optik auf der EXPO REAL: Unter der Federführung der WFM hat sich der Wirtschafts- und Immobilienstandort Münsterland im Oktober 2016 mit neuem Standkonzept auf der größten internationalen Immobilienfachmesse in München präsentiert. Das modern und luftig anmutende Konzept versprach mehr Platz für konstruktive Gespräche zwischen Mitausstellern und Kunden. Adressiert waren Investoren, Projektentwickler, Berater, Corporate Real Estate Manager sowie Architekten, Planer und Vertreter der Städte bzw. Regionen.

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hat das Land NRW die WFM erneut als Startercenter NRW zertifiziert – ein Beleg für die hohe Qualität in der Beratung von angehenden Jungunternehmern. Sie unterstützt bei Fragen rund um die professionelle Existenzgründung und Firmenentwicklung. In ihrer Lotsenfunktion leistet die WFM Hilfestellung je nach Bedarf: zum Beispiel bei der Ausarbeitung tragfähiger Geschäftsideen, zum Thema Finanzierung und bei der Fördermittelakquise.

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Experten von Universitäten, Fachhochschulen und Hightech-Firmen aus Münster und Enschede waren im Februar zum ersten Erfahrungsaustausch in das Center for Nanotechnology nach Münster gekommen. An beiden Standorten ist enormes Wissen vorhanden, das sich ideal ergänzen kann. Münster ist zum Beispiel stark in der Analytik, Medizin und Sicherheitsforschung. Enschede punktet unter anderem mit Chiptechnologie und Nanofluidics. Zum Auftakt ging es um Nanoanalytik, Nanomedizin, Nanomaterialien und Nanosicherheit. Es galt auch, einen tieferen Einblick in die Kompetenzfelder und Strukturen der Nano-technologiestandorte Münster und Enschede zu bekommen.


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Millionen Euro hat das Netzwerk Oberfläche NRW mit Sitz im Technologiehof über ein Interreg-Programm für das Forschungsprojekt „Sustainable Surfaces & Membranes (S²M)“ eingeworben. Das Gesamtbudget für die Fortentwicklung antimikrobieller Oberflächen und Membrantechnologien liegt bei mehr als 6,5 Millionen Euro. Aus Münster sind das Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie der Universität sowie die FH, das Institut für Nachhaltige Ernährung (iSuN) der FH und die Transferagentur FH Münster GmbH beteiligt. Hinzu kommen die hiesigen nanoAnalytics GmbH und die Mikrobiologisches Labor Dr. Michael Lohmeyer GmbH.

Gelungene Premiere der NRW Nano-Konferenz: Im Dezember 2016 gastierte der international renommierte Branchentreff mit zirka 800 Teilnehmern erstmals in Münster im Messe- und Congress-Centrum Halle Münsterland. Als Ausrichter der Konferenz fungierten 2016 neben dem NRW-Wissenschaftsministerium und Cluster NanoMikro-Werkstoffe-Photonik.NRW die Wirtschaftsförderung Münster. Die „Allianz für Wissenschaft Münster“ brachte sich als Gold-Sponsor finanziell ein.