WFM/-Töchter und Netzwerke

Innenstadt und Handel
Gewerbeflächenentwicklung
WFM/-Töchter und Netzwerke

Münster auf zwei Messen: Der Wirtschaftsstandort hat sich 2017 auf der EXPO REAL, Europas größter Immobilienmesse, in gewohnt starker Manier präsentiert. Im Fokus standen der Handelsimmobilienreport 2017/18, Urbanes Wohnen auf den ehemaligen Kasernenflächen und die Ostseiten-Gestaltung des Hauptbahnhofs. Des Weiteren stellten die Wirtschaftsförderung und das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung auf der polis Convention Münsters Projekt- und Grundstückspotenziale vor. Adressiert wurden Entscheider aus Städten, Kommunen und der Immobilienwirtschaft, die zu Entwicklungen in der Westfalenmetropole ins Gespräch kommen wollen. Die polis Convention wird seit 2015 in Düsseldorf veranstaltet.

Mio. Euro hat das Netzwerk Oberfläche NRW für das Forschungsprojekt „Smart Production“ bewilligt bekommen. Das Geld kommt aus dem EU-Interreg-Programm für grenzüberschreitende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Ziel ist die einfachere und günstigere Herstellung von Produkten in Kleinserien mittels 3D-Druck – sei es für die Medizin, den Fahrzeug- und Maschinenbau, die Industrie oder die Luft- und Raumfahrt. Die 15 beteiligten deutschen und holländischen Partner, darunter die münsterischen High-Tech-Firmen Systec und Urbanmaker, steuern zirka zwei Millionen Euro Eigenmittel zum Gesamtprojektbudget von 6,2 Millionen Euro bei.


Forscher und Unternehmer frühstücken, lernen sich kennen und teilen ihr Wissen: Nach diesem Muster ist im Frühjahr 2017 die Premiere des „Science Breakfast“ im Center for Nanotechnology (CeNTech) erfolgreich verlaufen. Der Anlass: Im Wissenschafts- und Technologiepark Münster sind auf engstem Raum exzellente wissenschaftliche Zentren und Hightech-Firmen angesiedelt. Doch oftmals ist das Wissen, wer an was mit wem zusammenarbeitet oder interdisziplinär kooperieren könnte, nicht vorhanden. Das neue Format wurde im CeNTech in Abstimmung mit der „Allianz für Wissenschaft Münster“ entwickelt.

Teilnehmer haben die Gründungswoche von „münster gründet!“ besucht. Die Resonanz übertraf die Besucherzahl der Vorjahre. Vor allem die Seminare rund um das Thema „Digitalisierung“ waren sehr gefragt. Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH organisiert und koordiniert alljährlich die Gründungswoche federführend. Das fünftägige Event informiert gründungsinteressierte Menschen und junge Unternehmen zu allen firmenrelevanten Themen. Es will für unternehmerisches Denken begeistern und Kompetenzen fördern.

Der Digital Hub münsterLAND ist im März am Hafen offiziell eröffnet worden. Das Innovationszentrum macht Unternehmen, Hochschulen, Institutionen, Verbände und Start-ups Angebote zur Vernetzung. Dazu gehören beispielsweise Kooperationsanbahnungen zwischen etablierten Mittelständlern und Start-ups sowie Innovationsformate wie Hackathons und Ideathons. Der gemeinnützige Verein wurde durch Spenden und Mitgliedsbeiträge aus der Wirtschaftsregion Münsterland ermöglicht. Angebunden sind mittlerweile zirka XX Unternehmen und Institutionen. Der Hub ist Teil der Förderinitiative DWNRW (Digitale Wirtschaft NRW) des ehemaligen NRW- Wirtschaftsministeriums.

 


Unternehmerischer Erfolg wird vom Menschen gemacht: Das betonen die Partner in dem 2017 erweiterten Kompetenz-Netzwerk Zukunftssicherung. Künftig soll das Themenfeld „Personal und Arbeitsmarkt“ stärker in den Fokus rücken. Neue Mitglieder sind die IHK Nord Westfalen, der Deutsche Gewerkschaftsbund, das Jobcenter, die Wirtschaftsinitiative Münster und der Handelsverband NRW Westfalen Münsterland. Sie ergänzen die Wirtschaftsförderung, Arbeitsagentur, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft und Kanzlei mönigundpartner. Das Netzwerk ist Anlaufstelle für Betriebe mit Fragen rund um Themen zu Liquiditätssicherung, Ertragsstärkung, Beschäftigungssicherung, Umstrukturierung und Sanierung.

Zirka 350 Schüler lernten Berufsfelder kennen: Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH und 15 Unternehmen haben auch 2017 Jugendliche bei der Berufswahl unterstützt. Die Aktion „Schule – und dann?“ stellte im Frühjahr kaufmännische und gewerblich-technische Ausbildungsberufe sowie Duale Studiengänge vor. Die Betriebe kamen dadurch in Kontakt mit möglichen Mitarbeitern von morgen.