WFM/-Töchter und Netzwerke

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Zwei Tage im Zeichen der Nanotechnologien, innovativen Materialien und Anwendungen: Im Herbst 2019 hat NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart verkündet, dass Ende Oktober 2020 die NRW Nano-Konferenz erneut in Münster ausgerichtet wird. Hier werden über 600 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Ressourceneffizienz, nachhaltige Energiegewinnung bzw. -speicherung, Mobilität sowie Gesundheit sprechen. Nanotechnologien und Neue Materialien sind wesentliche Enabler. Das Technologieland NRW besitzt gerade in diesen Bereichen eine exzellente, international hoch angesehene Expertise. Für Münster ist die Nanotechnologie ebenfalls von großer strategischer Bedeutung.

Millionen Euro beträgt die Folgefinanzierung, die das Wirtschaftsministerium 2019 dem Team von münsterLAND.digital nach Ablauf der ersten Förderperiode zugesichert hat. Mit Eigenmitteln in gleicher Höhe verfügt der Verein bis 2022 über ein Budget von mehr als vier Millionen Euro. Sie fließen hauptsächlich in den Ausbau des Digital Hub münsterLAND und des angeschlossen FabLab Münster. Das Hub sitzt in Münster. Es hat sich als feste Anlaufstelle für die digitale Transformation etabliert. Sukzessive soll die Präsenz in der Region gestärkt werden. Durch die Zusammenarbeit, zum Beispiel von etablierten Unternehmen mit digitalen Start-ups, kommt es zum gegenseitigen Kompetenztransfer. Im Fokus: Die kooperative Entwicklung künftiger Geschäftsmodelle.

Ausbildungsberufe wurden bei der 15. Auflage von „Schule – und dann?“ vorgestellt. Die alljährliche Aktion der Wirtschaftsförderung und zwölf Unternehmen will Jugendliche für die Berufswahl sensibilisieren und Kontakte herstellen. Bei den Betriebsbesichtigungen kommen sie mit Auszubildenden und Personalverantwortlichen ins Gespräch. 2019 waren folgende Firmen beteiligt: Armacell Business Services GmbH, AGRAVIS Raiffeisen AG, BASF Coatings GmbH, Hengst SE, Stadtwerke Münster GmbH, Aenova Group-Haupt Pharma Münster GmbH, Volmary GmbH, Mosecker GmbH & Co. KG, CABELO, Universitätsklinikum Münster, Finanzamt Münster-Außenstadt und Westfalen AG.  Schirmherr war der SC Preußen 06 e.V. Münster.


Teilnehmer haben sich im November bei der 18. Gründungswoche auf die Selbstständigkeit vorbereitet. Die fünftägige Aktion des Netzwerks „münster gründet!“ verzeichnete damit eine neue Rekordbeteiligung. Die Wirtschaftsförderung hatte die zirka 40 Seminare, Workshops und Veranstaltungen erneut federführend organisiert und koordiniert. Der Fokus des Beratungsangebots lag auf der Förderung unternehmerischen Denkens und der Ausbildung von Kompetenzen. Das Programm deckte unter anderem die Themen Marktanalyse und Standortplanung, Finanzierung, Fördermittel sowie Steuern und Versicherungen ab.

Tage im Zeichen der Nanotechnologien, innovativen Materialien und Anwendungen: Im Herbst 2019 hat NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart verkündet, dass Ende Oktober 2020 die NRW Nano-Konferenz erneut in Münster ausgerichtet wird. Hier werden über 600 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Ressourceneffizienz, nachhaltige Energiegewinnung bzw. -speicherung, Mobilität sowie Gesundheit sprechen. Nanotechnologien und Neue Materialien sind wesentliche Enabler. Das Technologieland NRW besitzt gerade in diesen Bereichen eine exzellente, international hoch angesehene Expertise. Für Münster ist die Nanotechnologie ebenfalls von großer strategischer Bedeutung.

In Münsters Hansa-BusinessPark soll im Spätjahr 2022 die bundesweit einzigartige „Forschungsfertigung Batteriezelle“ (FFB) mit zirka 150 Wissenschaftlern in Betrieb gehen. Mit ihrer Arbeit wollen sie den Innovations- und Kommerzialisierungsprozess von Produktionstechnologien für Zellformate vorantreiben, Risiken bei der Überführung neuartiger Konzepte und Produktionstechnologien in die Großserienfertigung reduzieren und Wettbewerbsvorteile für industrielle Zellhersteller schaffen. Das Bundesforschungsministerium fördert den Aufbau der FFB, wie Mitte 2019 bekannt gegeben wurde, mit insgesamt 500 Millionen Euro. Das Land NRW stellt 200 Millionen Euro für das Grundstück und die Gebäudeerrichtung zur Verfügung. Die Stadt Münster bringt nach einstimmigem Ratsbeschluss fünf Millionen Euro in das Leuchtturm-Projekt ein. Realisiert und betrieben wird die FFB von der Fraunhofer-Gesellschaft in Kooperation mit dem MEET Batterieforschungszentrum der Uni Münster und dem Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components an der RWTH Aachen. Das Team hat im Oktober 2019 mit der Umsetzung des Konzepts in Münster begonnen. Die Räumlichkeiten stellt die Wirtschaftsförderung Münster GmbH seitdem kostenfrei zur Verfügung. Weitere Unterstützung leistet die städtische Tochtergesellschaft, indem sie in der Planungs- und Bauphase Teilaufgaben der Projektleitung übernimmt. Umgesetzt wird das Vorhaben auf einem 40.000 Quadratmeter großen Grundstück, das die WFM im Januar 2020 an NRW.URBAN verkauft hat. Das hundertprozentige Beteiligungsunternehmen Nordrhein-Westfalens agiert als Treuhänderin des Landes und wird für dieses auch das FFB-Gebäude realisieren. Es wird nach Fertigstellung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Verfügung gestellt.