Gewerbeflächen mit insgesamt zirka 10,6 Hektar führt die Vermarktungsbilanz der Wirtschaftsförderung Münster GmbH im Jahr 2018 auf. Die gefragtesten Standorte im Grundstücksgeschäft waren der südöstliche Stadtteil Wolbeck mit den Arealen Östliche Münsterstraße und Wolbecker Windmühle (5 Abschlüsse), der Hansa-BusinessPark im Süden (4) und der nördlich gelegene Hessenweg (3 Abschlüsse). Die Käuferschaft der 19 Grundstücke setzt sich aus neun Dienstleistern (52 ha), sieben Produktionsbetrieben (44,6 ha), zwei Technologieunternehmen (7,5 ha) und einer Handelsfirma (2,2 ha) zusammen. Neben den Gewerbegrundstücken vermittelte der WFM-Immobilienservice 2018 insgesamt 68 Büro-, Hallen-, Handels-, Praxis- und Laborobjekte mit dem Flächenvolumen von 13.446 Quadratmetern.

münsterischen Firmen mit fast 1.250 Mitarbeitern betreute die WFM bis hin zum erfolgreichen Abschluss von Immobiliengeschäften und weiteren Projektabwicklungen. Das Spektrum reichte von der Unterstützung von Firmen im Genehmigungsmanagement und bei Grundstücks- sowie Immobilienfragen bis hin zur umfassenden Begleitung und Abwicklung von Investitionsprojekten.

Arbeitsplätze wurden im Zuge des WFM-Immobiliengeschäfts und durch Projektbegleitungen bei Unternehmen neu geschaffen (290) und gesichert (1.020).

Teilnehmer haben 2018 die Veranstaltungen der Gründungswoche besucht – 300 mehr als im Vorjahr. Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH koordiniert die Vorbereitung und Durchführung des Events von Jahr zu Jahr als Mitglied des Gründungsnetzwerks „münster gründet!“. Darüber hinaus spricht die WFM mit acht weiteren eigeninitiierten Veranstaltungsformaten neben Existenzgründern auch junge Firmen und etablierte Unternehmen an. 2018 erreichte die WFM-Existenzgründungsberatung mit 156 Erstberatungsgesprächen das Vorjahresniveau.

genehmigte Anträge (plus 30 Prozent gegenüber 2017) brachten den Kunden der WFM im Jahr 2018 Zuschüsse in Höhe von zirka 600.000 Euro ein (plus 57%). Hintergrund: Der WFM-Geschäftsbereich Fördermittelinformation und -akquise unterstützt sie bei der Beantragung von Fördermitteln für Unternehmens- und Gründungsberatungen sowie für die berufliche Weiterbildung. Die differenzierte Betrachtung des Ergebnisses zeigt, dass Unternehmen und Gründer mit Beratungsbedarf in 108 Fällen mit fast 450.000 Euro bedacht wurden. Infolge von 376 Anträgen zur Weiterbildungsförderung wurden 152.000 Euro genehmigt. Die Gelder kommen von der EU, vom Bund und vom Land NRW.